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Datapols Lösung setzt unterhalb des Betriebssystems an

Winsecure schützt Windows-Desktops proaktiv

12.10.2001
MÜNCHEN (CW) - Die Desktop-Sicherheitslösung "Winsecure 3 Professional" von Datapol zeichnet sich durch einen proaktiven Ansatz aus. Vorher definierte einmalige Einstellungen können auch vor unbekannten Gefahren schützen. So lassen sich etwa Dateirechte auf jede vorstellbare Dateiart vergeben.

Viele Unternehmen versuchen sich mit Millioneninvestitionen gegen immer neue Angriffe von außen zu schützen. Der größte Schaden entsteht jedoch durch eigene Mitarbeiter. An diesem Punkt will die Datapol GmbH aus Ochsenhausen mit ihrem Produkt Winsecure ansetzen. Es basiert auf einer Dateirechte-Technologie, die international zum Patent angemeldet ist. Winsecure 3 Professional richtet sich an Firmenkunden mit Windows-PCs. Das Produkt setzt unterhalb des Betriebssystems an. "So bekommt man alle Einflüsse in den Griff", begründet dies Arthur Baumann, Geschäftsführer von Datapol. Die komplette Integrität des Systems könne auf diese Weise gewährleistet werden. Anders als bei vielen Lösungen ist damit auch die DOS-Ebene geschützt. Auf eine Datei, deren Zugriff unter Windows nicht erlaubt ist, kann selbst unter MS-DOS niemand zugreifen. Die Kehrseite der Medaille: Wer Winsecure einsetzen möchte, muss zuvor einiges Gehirnschmalz in die Bildung der Profile stecken. Zu klären ist: Was darf welcher Benutzer? Bei mehreren konkurrierenden Regeln gilt immer diejenige, die am genauesten (das heißt in der Praxis: am längsten) ist. Dateirechte lassen sich auch für unbekannte Dateien vergeben. Das Profil wird zentral verschlüsselt gespeichert und beim Einloggen vom Server geholt. Im Prinzip gilt: "Die Welt wird grundsätzlich als schlecht betrachtet, bis auf die gewünschten Ausnahmen, die der Administrator explizit für jeden Benutzer mitteilt", beschreibt Baumann. Er verweist außerdem darauf, dass sich unter Windows NT Laufwerke nur verstecken ließen, mit seiner Lösung jedoch wirklich sperren.