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24.01.1986 - 

Haftpflichtversicherung für Softwareanbieter:

Winterthur versichert Vermögensschäden

WINTERTHUR (sg) - Eine Haftpflichtversicherung für DV-Dienstleistungpunternehmen hat die Winterthur Versicherungsgesellschaft ausgearbeitet. Die neue Versicherung soll finanzielle Ansprüche von unzufriedenen Kunden abdecken.

Gegenwärtig existieren etwa 2000 DV-Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz. Sie sind verschiedensten finanziellen Risiken ausgesetzt, wie zum Beispiel Haftpflicht- beziehungsweise Ersatzforderungen bei Schaden aus mangelhafter Analyse oder fehlerhafter Programmierung. In der Regel handelt es sich in solchen Fällen um sogenannte reine Vermögensschäden, die im Rahmen der traditionellen Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung nicht abgesichert sind.

Dies nahm jetzt die Winterthur Versicherungsgesellschaft zum Anlaß, eine neue, praxisorientierte Versicherungsmöglichkeit für solche reinen Vermögensschäden auszuarbeiten. Die Versicherung ist insbesondere auf Betriebe für individuelle Softwareherstellung ausgerichtet und verfolgt nach Aussage des Anbieters eine stufenweise Deckung von Analysemängeln und Fehlern in der Programmierung. Ferner soll die Versicherungsleistung auch die Haftpflicht für Vermögensschäden aus falschen oder fehlenden Anleitungen in der System- oder Anwenderdokumentation, aus mangelhafter Ausbildung und Instruktionen der Benutzer sowie projektbezogener Beratung in der Wahl der Hardware umfassen.

Anbieten will die Versicherungsgesellschaft die neue Leistung nur Unternehmen, deren Mitarbeiter eine langjährige DV-Praxis oder eine zielgerichtete Spezialausbildung aufweisen können. Auch werde bei der Annahme der Risiken darauf geachtet, ob der Antragsteller bereits wichtige Projekte realisiert hat.