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18.01.2016 - 

Acer-Deutschland-Chef Wilfried Thom

"Wir haben 1000 neue Reseller dazugewonnen!"

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und E-Commerce. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Auch Acer hat die nachlassende Nachfrage nach PCs 2015 zu spüren bekommen. Doch die Taiwaner setzen auf neue Geschäftsfelder. Auf welche, das schildert Acer-Deutschland-Chef Wilfried Thom im Gespräch mit ChannelPartner.

Acers vor zweieinhalb Jahren ins Leben gerufene Partnerprogramm "Synergy" trägt immer noch junge, frische Früchte: "2015 haben wir über 1.000 neue bei uns einkaufende Reseller zusätzlich auf diese Plattform gebracht", so Acer-Deutschland-Chef Wilfried Thom zu ChannelPartner. So arbeitet der PC-Hersteller mittlerweile mit 2.550 Synergy-Partnern in Deutschland zusammen. Im Februar 2016 hofft Thom, die 3.000er-Marke knacken zu können.

Wilfried Thom, Region Manager Central Europe Acer EMEA, Geschäftsführer Acer Deutschland: "Die Formfaktoren ändern sich!"
Wilfried Thom, Region Manager Central Europe Acer EMEA, Geschäftsführer Acer Deutschland: "Die Formfaktoren ändern sich!"
Foto: Acer

Seiner Ansicht nach lohnt sich für Reseller die Teilnahme am "Synergy"-Partner-Programm: "Dort zertifizierte Silber- Gold- und Platin-Partner erhalten von uns höhere Werbekostenzuschüsse sowie dezidierte Projektunterstützung", so der Acer-Deutschland-Chef weiter. Besonderen Wert legt der Manager dabei auf Digital Signage, dort wird seiner Meinung nach in Zukunft eine hohe Wertschöpfung erzielt: "Wir offerieren hier unseren Wiederverkäufern ein Komplettpaket, bestehend aus dem Display, dem Media Player und der dazugehörigen Software."

Die passenden Inhalte für diese "digitalen Plakate" muss natürlich der Kunde erstellen, aber auch hierbei kann ihm der Acer-Partner helfen. Denn um die Speicherung und Weiterleitung des Contents an den Point of Sales muss sich der Kunde auch keine Gedanken machen - alle multimedialen Inhalte können von der Acer-Cloud ausgeliefert werden.

Acers Stärke im Display-Bereich spiegelt sich auch in erfolgreichen Digital Signage-Projekten, etwa in der Kooperation mit n-tv und Cittadino für tonlose Displays in öffentlichen Räumen, in denen sich n-tv-Beiträge mit kundenindividuellen Produkt- und Service-Informationen abwechseln. Eine andere Erfolgsgeschichte mit Acer-Digital Signage ist bei "Bobby & Fritz" zu besichtigen. Der Betreiber einer Curry-Wurst- und Pommes-Kette hat an all seinen 22 Standorten großformatige Acer-Displays installiert.

Kundenzufriedenheit gestiegen

Wie 2014 hat Acer auch im Vorjahr im Kundenurteil sehr gut abgeschnitten. Das bescheinigt dem Hersteller die jüngste Erhebung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Demnach führt Acer das Feld der vom DISQ getesteten Computer-Hersteller mit der Gesamtnote "gut" an. Das Institut für Service-Qualität testete unter anderen Kompetenz, Kundenorientierung und Freundlichkeit in den drei Kommunikationskanälen E-Mail, Internet und Telefonie.

In den vom DISQ beurteilten Kategorien "Fachwissen der Mitarbeiter" sowie bei der Schnelligkeit und Vollständigkeit der Antworten von Service-Mitarbeiter auf Kundenanfrage schnitt Acer sogar mit sehr gut ab. So ist Thom auch besonders stolz darauf, den ersten Platz im DISQ-Ranking gehalten zu haben, was äußerst schwierig ist, weil man da zu den Gejagten gehöre. 2014 war das noch einfacher, weil Acer da noch zu den Jägern gehörte. 2013 hat der Hersteller in der DISQ-Studie "nur" den dritten Platz belegt.

Gutes Ansehen des Herstellers bei den Kunden ist das eine, die Zufriedenheit der Reseller mit den Leistungen des Anbieters das andere. Diese Channel-Freundlichkeit bewertet seit Jahren GfK gemeinsam mit ChannelPartner. Die Grundlage hierfür bildet die jährlich durchgeführte "Channel Excellence"-Erhebung. Im Vorjahr hat Acer in dieser Studie den Sieg in der Kategorie "Projektoren" davon getragen, sowie Platzierungen auf dem Treppchen in den Segmenten "Monitore", "Notebooks" und "Convertibles" erreicht.

Neue Formfaktoren

Dennoch, auch Acer war 2015 von den zweistelligen Rückgängen bei den Notebook-Abverkäufen betroffen. "Die Formfaktoren ändern sich", so Thom ChannelPartner gegenüber. Bei den heimischen Endanwendern verspürt der Acer-Deutschland-Chef eine steigende Nachfrage nach so genannten "Two-in-One"-Geräten. Dies sind im Sprachjargon der GfK die oben erwähnte "Convertibles", also Hybride aus Tablet und Notebook. Hier ist die vollwertige Tastatur vom berührungsempfindlichen Bildschirm leicht zu trennen, und dann kann der Laptop auch bequem auf der Couch benutzt werden.

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