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09.11.2004 - 

Kolumne

Wir sind aktentaschenkompatibel

Die computerwoche ist 30 Jahre alt. Der richtige Anlass, einmal innezuhalten und Dinge anzusprechen, die unsere Leser immer wieder interessieren. Hier also einige "Frequently Asked Questions" und unsere Antworten.

Q: Warum berichtet die Redaktion auch dann noch oft kritisch, wenn das betreffende Unternehmen ohnehin schon ums Überleben kämpft?

A: Die computerwoche hat sich von Beginn an den Anwendern als Zielgruppe verschrieben. Um sie zu unterstützen, berichten wir nicht nur über die Produkte und Dienstleistungen von IT-Herstellern, sondern auch über deren Strategien und wirtschaftlichen Verhältnisse - unabhängig davon, wie es darum bestellt ist. Nur so können sich unsere Leser ein Bild über die Sicherheit ihrer Investition machen.

Q: Warum werden die großen Hersteller immer besonders hart ins Gebet genommen?

A: Wenn wir den Eindruck haben, dass Monopole entstehen, die den Wettbewerb behindern und den Kunden - etwa durch fehlende Innovation oder zu hohe Preise - schaden, halten wir es für unsere Aufgabe, darauf hinzuweisen. Außerdem hat sich in den vergangenen 30 Jahren immer wieder gezeigt, dass unsere Leser dankbar waren, die computerwoche als Anwältin ihrer Interessen zu haben.

Q:Warum wird so wenig über kleine deutsche IT-Unternehmen berichtet?

A: Im Interesse unserer Leser möchten wir die Produkte und Unternehmen in den Vordergrund rücken, mit denen sie ständig zu tun haben. Trotzdem bezieht sich aber ein beträchtlicher Teil unserer Berichte auf kleine lokale Anbieter. Gut, dass es so viele davon gibt - und schade, dass wir nicht allen gerecht werden können.

Q: Müssen all die Abkürzungen sein?

A: Zugegeben: Kürzel wie ERP, RFID oder neuerdings auch SOA tauchen in der computerwoche immer wieder auf - übrigens nie, ohne dass sie nicht mindestens einmal im Text ausgeschrieben worden wären. Alle Versuche, ganz auf Abkürzungen zu verzichten, haben sich als nicht praktikabel erwiesen. Das liegt vor allem am Fehlen geeigneter Synonyme zur unmissverständlichen und kurzen Umschreibung. So groß ist der Leidensdruck unserer Leser aber offenbar nicht: Leserbefragungen zeigen, dass gerade unsere technikinteressierten Leser viel Verständnis für solche Kürzel aufbringen.

Q: Warum hat die computerwoche so ein un-handliches Format, das nicht in die Aktentasche passt?

A: Haben Sie?s in letzter Zeit mal wieder ausprobiert? Wir haben uns vor ein paar Wochen nicht nur verschönert, sondern auch verkleinert. Nicht zu viel natürlich, sonst würden Sie uns ja nicht mehr wieder erkennen. Aber wir sind jetzt aktentaschenkompatibel.