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16.01.2007

Wird aus Herkules ein Sisyphos?

Teuer und komplex - das 7,1-Milliarden-Euro- Projekt kann für Siemens und IBM zur Qual werden.

Rund 17 500 Seiten Vertrag hatte der Notar nach Jahren zäher Verhandlungen zu verlesen. Allein diese Zahl belegt die Komplexität, mit der sich die von IBM und Siemens IT Solutions and Services gemeinsam betriebene BWI Informationstechnik GmbH in den kommenden Jahren bei der Modernisierung der Bundeswehr-IT herumschlagen muss.

Bis zuletzt wurde heftig über Herkules debattiert. Der Bundesrechnungshof warf den verantwortlichen Politikern vor, bis zu einer Milliarde Euro Steuergelder im Public-Private-Partnership-Modell zu verschwenden. Wenn man sich davon verabschiedet hätte, wäre Herkules ganz gestorben, konterten die Parlamentarier in Berlin. Abgesehen davon, dass die Bundeswehr nie in der Lage gewesen wäre die Anfangsinvestitionen zu stemmen. Das sollen nun IBM und Siemens tun. Die wollen aber mit dem Vorhaben Geld verdienen, warnen Analysten vor unterschiedlichen Erwartungen. Die Rechnungsprüfer fordern schon jetzt, sich frühzeitig um eine Exit-Strategie zu kümmern. (ba)

(Ausführlicher Bericht auf Seite 5)