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04.03.2014 - 

Spekulationen um Microsoft-Strategie

Wird es eine kostenlose Windows-8.1-Version geben?

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Mit Bezug auf Insiderinformationen berichtet die amerikanische Website "The Verge", Microsoft experimentiere derzeit mit einer kostenlosen Windows-8.1-Variante, um die Reichweite des Systems drastisch zu erhöhen.

Die Rede ist von "Windows 8.1 with Bing", einer Version, die die wichtigsten Apps und Dienste von Microsoft mit dem Betriebssystem bündeln soll. Das Softwarehaus wolle dann die rund um das OS angebotenen Dienste, beispielsweise das Cloud-Angebot OneDrive oder Musik-, Karten- und Suchdienste, zu Geld machen - in welcher Form auch immer. Den Spekulationen zufolge will Microsoft das System als kostenloses oder preiswertes Upgrade auch an Windows-7-Nutzer vergeben. Die OS-Version könnte also auch für Desktop-Rechner angeboten werden.

Wird es eine kostenlose Windows-8.1-Version geben?
Wird es eine kostenlose Windows-8.1-Version geben?
Foto: Microsoft

Zuvor hatte der Nachrichtendienst "Bloomberg" ebenfalls mit Bezug auf interne Kreise berichtet, Microsoft wolle Anbietern von Low-cost-Rechnern und -Tablets, die ihre Geräte für weniger als 250 Dollar verkaufen, Windows 8.1 mit einem 70-prozentigen Nachlass zur Verfügung stellen. Statt 50 Dollar pro Rechner wären dann nur noch 15 Dollar nach Redmond zu überweisen. Dem Softwareriesen gehe es um Marktanteile gegenüber Apple und Google, außerdem wolle man Googles Billig-Notebooks der "Chromebook"-Reihe den Markteinstieg erschweren.

Offensichtlich ist Microsoft dabei, grundsätzlich über die Monetarisierung von Betriebsystemen, Cloud-Diensten und Apps nachzudenken. Stärker in den Mittelpunkt dürfte dabei die Bing-Suche rücken, wie der verantwortliche Manager Qi Lu schon 2013 andeutete. Details werden nun auf der Build-Konferenz im April erwartet. Dann sollten auch klare Aussagen darüber fallen, inwieweit Windows RT und Windows Phone zu einer gemeinsamen Version für ARM-basierende Chipsets verschmolzen werden. (hv)

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