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12.01.2001 - 

Zukunftsweisende Produkte sind überfällig

Wird Lotus eine IBM-Abteilung?

MÜNCHEN (IDG) - Lotus will künftig besser auf neue Marktentwicklungen reagieren können. Welche Restrukturierungsmaßnahmen dazu geplant sind, wird die IBM-Tochter nächste Woche auf ihrer US-Anwenderkonferenz Lotusphere in Orlando ankündigen.

Bislang ist nur wenig Konkretes zur Neuorganisation aus Cambridge, Massachusetts, dem Hauptsitz der Lotus Development Corp., durchgesickert. Insider vermuten jedoch, dass es bei der Ankündigung vor allem um eine stärkere Integration von Lotus in den Mutterkonzern gehen könnte. In diese Richtung spekuliert die Branche ohnehin schon geraume Zeit, seit IBM-Veteran Al Zollar vor rund einem Jahr Jeffrey Papows am Ruder der Groupware- und Messaging-Schmiede abgelöst hat.

Den Verdacht, Lotus werde mit der bevorstehenden Reorganisation seine Unabhängigkeit von IBM vollends verlieren, will Unternehmenssprecherin Mary Greenough im Vorfeld der Lotusphere entschärfen: "Lotus arbeitet weiterhin mit eigenen Vertriebs-, Marketing- und Servicestrukturen", heißt es ohne Angabe von Details. Einzige Zusatzinformation: "Die Umstrukturierung soll das Unternehmen besser auf künftige Marktentwicklungen vorbereiten." Gründe dafür gibt es vor allem im Hinblick auf die Produkte. Lotus hat im vergangenen Jahr keine grundlegenden Neuentwicklungen auf den Markt gebracht und sieht sich deshalb 2001 einem verschärften Wettbewerb etwa im Bereich Knowledge-Management mit Microsoft konfrontiert. Einige Marktbeobachter erwarten deshalb, dass mit Hilfe der Umstrukturierung die künftigen Schwerpunktthemen des Herstellers besser gestützt werden sollen: Knowledge-Management, XML-Integration sowie Hosting-Services rund um das Flaggschiff Domino.