Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.06.2008

Wirecard sieht sich als Opfer von Leerverkäufern

GRASBRUNN (Dow Jones)--Die Wirecard AG hat auf den anhaltenden Verfall ihres Aktienkurses reagiert und Schritte gegen die Auslöser der Kursverluste angekündigt. Grund für den Rückgang seien offenbar "aus London und Frankfurt gesteuerten Leerverkaufs-Attacken", teilte der Anbieter von Anbieter elektronischer Zahlungslösungen am Freitag mit.

GRASBRUNN (Dow Jones)--Die Wirecard AG hat auf den anhaltenden Verfall ihres Aktienkurses reagiert und Schritte gegen die Auslöser der Kursverluste angekündigt. Grund für den Rückgang seien offenbar "aus London und Frankfurt gesteuerten Leerverkaufs-Attacken", teilte der Anbieter von Anbieter elektronischer Zahlungslösungen am Freitag mit.

Es seien bereits Schritte gegen die Personen eingeleitet worden, "die gezielt falsche Behauptungen gestreut haben, um die Kursverluste des gestrigen Tages auszulösen".

Die BaFin habe Ermittlungen wegen des Verdachts der Marktmanipulation zu Lasten der Wirecard AG und ihrer Aktionäre aufgenommen, teilte das Unternehmen weiter mit. Es würden alle Trades der vergangenen Wochen im Detail analysiert.

"Offenbar ist die Wirecard AG das Ziel konzertierter Leerverkaufsattacken mehrerer Hedgefonds. Zudem drängt sich uns der Verdacht auf, dass sich der Schutzverband der Kleinanleger e.V. (SdK) zur Anheizung von Gerüchten hat instrumentalisieren lassen", sagte Vorstandsvorsitzender Markus Braun. Gerüchte zu einer Übernahme des Unternehmens könne Wirecard nicht bestätigen.

Zuvor habe der am Dienstag aus seinem Amt aus persönlichen Gründen ausgeschiedene Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Rehnig bereits erhobene Bilanz-Manipulationsvorwürfe gegen das Unternehmen und die Gerüchte um die Hintergründe seines Ausscheidens zurückgewiesen. "Ich bin nicht im Unfrieden ausgeschieden und habe auch keine Aktien verkauft", sagte Rehnig.

Vor allem am Donnerstag war der Aktienkurs von Wirecard wegen der kursierenden Gerüchte eingebrochen, zeitweise betrug das Minus knapp 30%, hatte sich dann aber wieder etwas erholt.

Webseite: http://www.wirecard.de/ DJG/jhe

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.