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16.03.2001 - 

USB Warburg sagt lange Durststrecke für Telekommunikationsausstatter voraus

Wirtschaftsflaute wirkt sich bis 2002 aus

MÜNCHEN (IDG) - Noch mindestens ein Jahr müssen sich die Anbieter von Netzwerk- und Telekommunikationskomponenten gedulden, bis die Wachstumsraten wieder an die vergangener Jahre heranreichen.

Die Hersteller von TK-Ausrüstung müssen das schwächste Wachstum seit acht Jahren hinnehmen. Das sagt UBS Warburg voraus. Die Investmentbank rechnet für 2001 mit einem Anstieg der Umsätze in Höhe von rund neun Prozent. Im Januar gingen die Finanzanalysten noch von zehn bis 15 Prozent aus. In den vergangenen Jahren konnten die Anbieter sogar 15 bis 25 Prozent mehr pro Jahr verkaufen.

Die Bänker erwarten keine Besserung der Umsatzsituation bis Ende 2002. Die Gründe dafür sind drastische Investitionskürzungen, eine Konsolidierung im Service-Provider-Markt und ein nur langsames Aufkommen von Produkten wie drahtlosen 3G-Lösungen.

Zu dieser Erkenntnis kam UBS Warburg durch eine Analyse der drei größten TK-Ausstatter: Nortel Networks, Cisco Systems und Juniper Networks. So hat Worldcom seine Ausgaben für Telekommunikationseinrichtungen drastisch reduziert. Das Unternehmen ist ein großer Kunde der drei genannten Ausstatter. Nortel muss sich außerdem speziell der Konkurrenz von Ciena und Lucent erwehren. Cisco dagegen verkauft 70 Prozent seiner Produkte in Anwenderunternehmen und ist durch Ausgabeveränderungen dort stark betroffen.