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09.09.2008

Wirtschaftsverbände kritisieren IG-Metall-Forderung - Presse

BERLIN (Dow Jones)--Wirtschaftsverbände kritisieren die Forderungsempfehlung der IG Metall für die kommende Tarifrunde. "Die Gewerkschaft überschätzt die Zukunft der Maschinenbaubranche", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Hannes Hesse, der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Für ein derart hohes Lohnplus sei jetzt der falsche Zeitpunkt. Der Auftragseingang stagniere und in Teilen der Branche kämen Belastungen durch hohe Rohstoffpreise und den starken Euro hinzu, wie ddp weiter berichtet.

BERLIN (Dow Jones)--Wirtschaftsverbände kritisieren die Forderungsempfehlung der IG Metall für die kommende Tarifrunde. "Die Gewerkschaft überschätzt die Zukunft der Maschinenbaubranche", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Hannes Hesse, der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Für ein derart hohes Lohnplus sei jetzt der falsche Zeitpunkt. Der Auftragseingang stagniere und in Teilen der Branche kämen Belastungen durch hohe Rohstoffpreise und den starken Euro hinzu, wie ddp weiter berichtet.

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg (VME) schloss sich der Kritik an und betonte, die Betriebe erhielten deutlich weniger Aufträge. "Im Mai dieses Jahres sind die Auftragseingänge in der Berliner Industrie gegenüber Mai 2007 um 5,4% zurückgegangen", sagte der VME-Hauptgeschäftsführer, Christian Amsinck, der Zeitung.

Insbesondere schrumpfe die Auslandsnachfrage. Diese habe um knapp 10% nachgelassen. In der jüngsten Lohnrunde seien die Arbeitnehmer fair am Aufschwung beteiligt worden. Gleichzeitig hätten die Unternehmen in Berlin und Brandenburg innerhalb eines Jahres 3700 neue Stellen geschaffen. In Berlin seien 1.400 Arbeitsplätze hinzugekommen, in Brandenburg 2.300.

Webseiten: http://www.berliner-zeitung.de http://www.vdma.org http://www.vme-net.de/ DJG/ddp.djn/kth

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.