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14.12.2001 - 

Wissens-Management/Kommentar

Wissen ausreizen

Helga Biesel Redakteurin CW

Wissen ist Macht, Nichtwissen macht auch nichts. Der flapsige Satz charakterisiert recht gut das Dilemma, vor dem viele IT-Verantwortliche stehen, wenn es (denn überhaupt) dazu kommt, eine Einführungsstrategie für Knowledge-Management zu diskutieren: Jeder ist an exklusivem Know-how aus Projektdatenbanken und aktuellen Ad-hoc-Infos von Yellow Pages interessiert - und dies möglicht personalisiert -, doch lässt das Engagement für Wissens-Management schlagartig nach, wenn es darum geht die vermeintlich "eigenen" Erkenntnisse (mit) zu teilen.

Wie also die vielgepriesenen KM-Segnungen verlässlich in die Firmenkultur einpflegen? Aufbauend auf den mitunter in den Unternehmen bereits vorhandenen Enterprise Information Portals (EIP), sollte Schritt für Schritt in Richtung multifunktionale Informationsplattform vorangegangen werden, so der Rat der meisten Consultants. "Integration" ist sowieso Gebot der Stunde. Doch werden immer noch "Kostenprobleme" als Killerargument gebracht, wo in Wirklichkeit organisatorische Kompetenz oder die Rückendeckung der Geschäftsführung anzumahnen wären (Seite 42).

Ist allerdings das in der Regel langfristig und kontinuierlich angelegte Knowledge-Management-Projekt einmal zur Chefsache geworden und der erste Arbeitskreis konstituiert, der eine Pilot-Community ins Leben ruft, dann geht der Kampf ums Dabeisein los - erst recht wenn materielle und immaterielle Anreizsysteme schon die Einführungsphase flankieren (siehe Seite 41). Dann reduziert sich die Kostenfrage häufig auf eine Marginalie. Schließlich gibt es zurzeit freie Kapazitäten einerseits und Hausaufgaben andererseits, als da sind: Collaborative Computing, Content-Management, Business Intelligence, Workflow etc. All diese Techniken führen unter anderem zu einem professionellen Knowledge-Management hin. Welch schöner Zusatznutzen!