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27.07.1990

Wo bleibt die Antwort auf Windows?

Man kann den Apple-Managern nicht vorwerfen, sie hätten die Gefahr, die von Windows 3.0 ausgeht ,nicht geahnt. Schließlich hatten sie schon vor zwei Jahren versucht, Microsoft durch einen Prozeß an der Auslieferung des Produkts zu hindern. Jetzt aber, wo Windows 3.0 da ist, kommt nichts mehr. Sowohl in den USA als auch in Deutschland ziehen es Apple-Vertreter vor, das (einst) revolutionäre Konzept ihrer Rechner anzupreisen, anstatt den Anwender mit hilfreichen Informationen zu versorgen. Auf Fragen, wann das lang angekündigte System 7.0, die preisgünstigeren Rechner oder gar lizenzierte Clones kommen, erhält man keine Antwort.

Da erscheint es nur folgerichtig, daß Anwender, die sich für ein System entscheiden müssen, jetzt eher zu DOS-PCs mit Windows 3.0 greifen und daß Software-Entwickler ihre Anstrengungen auf Windows-Programme konzentrieren. Und das, obwohl Windows 3.0 längst nicht an die Fähigkeiten eines Standard-Mac heranreicht. Vielleicht täte Apple tatsächlich besser daran, eine Version des Mac-Betriebssystems für 286er und 386er PCs herauszubringen ( dann hätte Windows 3.0 einen echten Mitbewerber. zek