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08.10.2008

Wo ist eigentlich ... Klaus Tschira?

Er ist der Vater der Programmiersprache Abap und Mitgründer von Europas größtem Softwarehaus. Tschira studierte Physik an der Technischen Hochschule (heute: Universität) Karlsruhe. Danach begann er als Systemberater bei IBM, wo er sechs Jahre bis 1972 blieb.

Im gleichen Jahr machte er sich in Weinheim nahe Heidelberg mit den weiteren IBM-Kollegen Dietmar Hopp, Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector und Hasso Plattner mit der Firma für Systemanalyse und Programmentwicklung (SAP) selbständig. Es wurde die erfolgreichste deutsche Unternehmensgründung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Arbeit am Image der Informatiker

1998 verabschiedete Tschira sich in den Aufsichtsrat und schied dann 2007 endgültig aus dem Unternehmen aus. 2005 gründete er die Klaus-Tschira-Stiftung GmbH (KTS), die zu den größten gemeinnützigen Stiftungen aus privaten Mitteln in Europa zählt.

Sie verfolgt das ehrgeizige Ziel, "das Ansehen der Naturwissenschaften Mathematik und Informatik in der Bevölkerung zu heben", und soll Impulse geben für innovatives Denken. 2007 förderte die Stiftung Projekte mit über 19 Millionen Euro.

Der Förderer führt die Geschäfte in einer schön restaurierten Villa in Heidelberg hoch über dem Neckar. Sie gehörte früher Karl Bosch, dem Chemie-Nobelpreisträger von 1931 und BASF-Vorstandsvorsitzenden.

Tschira ist Hobbyastronom und unterstützt entsprechende Projekte. Als Dank hat der Bonner Wissenschaftler Michael Geffert einen Asteroiden nach dem SAP-Gründer benannt.