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Wo ist eigentlich ... Werner Sülzer?

18.12.2008

Sein Sachverstand ist nach wie vor gefragt.

Jahrelang arbeitete er für Unternehmen wie die deutschen Niederlassungen von Bull und Olivetti, die mit wenig Geld auskommen mussten. Er weiß, wie man Firmen managt, die einen geringen finanziellen Spielraum haben - heute aktueller denn je. Und die wichtigste Erkenntnis, die er aus seinem langen Manager-Leben gezogen hat, ist, sich in erster Linie um die Mitarbeiter zu kümmern: "Die sind wichtiger als die Kunden und als die Shareholder." Aufgabe der Führungskräfte müsse es auch sein, ihr Unternehmen attraktiv für gute Mitarbeiter zu machen. "Es gibt einen harten Konkurrenzkampf um die besten Kunden, aber auch um die besten Leute. Ist man beim Letzteren erfolgreich, stellt sich der Erfolg im Geschäft fast von selbst ein", meint er mit verschmitztem Lächeln.

Sülzer hat in Köln Betriebswirtschaft studiert und begann seine Karriere 1970 beim amerikanisch-französischen Computerhersteller (Honeywell) Bull, wo er bis zum General Manager für Vertrieb und Marketing in Zentraleuropa aufstieg.

Erfolgreich agierte er während der letzten 20 Jahre in Toppositionen bei Olivetti, AT&T und NCR Teradata. In letzterem Unternehmen war er fast eine Dekade für das Europa-Geschäft verantwortlich und damit wohl einer der dienstältesten Emea-Chefs. Hier führt er heute den Aufsichtsrat.

Er engagiert sich aber auch in wirtschaftspolitischen Gremien, etwa der von Wirtschaftsminister Michael Glos als Aufsichtsrat geführten Gesellschaft Invest in Germany, die ausländische Investoren nach Deutschland holen soll, dem Bitkom oder der amerikanischen Handelskammer in Frankfurt am Main.