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20.04.2009

Wo verläuft die Grenze zwischen IT und Business?

Unternehmen müssen sich angesichts der Krise fragen, ob sie für die Zukunft richtig aufgestellt sind und wie sie das schmerzlich Gelernte in ihre Strategie und Organisation einfließen lassen können. Auch die IT-Organisation muss sich dieser Frage stellen. Ist eine Abteilung, die sich in erster Linie als Dienstleister begreift und mit einer eigenen Mannschaft die Anforderungen der Fachabteilungen aufnimmt, in IT-Projekte übersetzt und diese dann betreibt, noch zeitgemäß? Kann dieses Modell in Zeiten schnellen Wandels noch funktionieren? Muss eine solche Abteilung nicht schon aufgrund ihrer Organisation und der damit einhergehenden Beschränkungen die Bedürfnisse der Fachabteilungen verfehlen?

Es muss nicht sein, aber es ist relativ wahrscheinlich, dass eine klassische IT-Abteilung zu vorrangig ihre eigenen Interessen verfolgt wie den störungsfreien Betrieb bestehender Lösungen, die Auslastung der eigenen Leute und die Priorisierung von Lösungen und Plattformen, die den bestehenden Fähigkeiten entsprechen. Das ist nicht IT-spezifisch, sondern ganz normales Gruppenverhalten, das auch andere Abteilungen an den Tag legen. Doch durch die Querschnittsfunktion der IT fallen ihre Abteilungs-Egoismen besonders ins Gewicht.

Vielleicht wäre es deshalb eine Überlegung wert, die Anforderungs- und die Lieferantenseite der IT noch stärker zu trennen, als das bisher vielerorts der Fall ist. Das würde bedeuten, die Anforderungen in den Fachabteilungen zu formulieren und dort mit Hilfe von Prozess- und Architekturspezialisten zu spezifizieren. Die IT-Organisation übernimmt die Ausführung, alleine oder mit externen Service-Providern. Das würde Regeln, Steuerung und eine Priorisierung der Projekte voraussetzen, aber es wäre gewährleistet, dass IT- und Business-Funktionen nicht mehr so häufig aneinander vorbeiarbeiten, wie das leider heute der Fall ist.

Weitere Meinungsbeiträge und Analysen lesen Sie im Blog des Autors unter www.wittes-welt.eu.