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11.04.2010

WOCHENENDÜBERBLICK/10. und 11. April

Polens Präsident Lech Kaczynski stirbt bei Flugzeugabsturz

Auf dem Weg zu einer Gedenkfeier für die Opfer von Katyn sind der polnische Präsident Lech Kaczynski und ein Großteil der Führungselite seines Landes bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen. Die Tupolew TU-154 streifte beim Anflug auf die westrussische Stadt Smolensk mehrere Bäume, stürzte ab und zerbrach in mehrere Teile, wie der Gouverneur der Region, Sergej Antufijew, mitteilte. Warschau ordnete eine einwöchige Staatstrauer an.

Eurozone-Staaten wollen Griechenland Geld zu rund 5% leihen

Die Staaten des Euroraums haben sich darauf geeinigt, Griechenland einen namhaften Milliardenbetrag zu deutlich günstigeren Konditionen zu leihen, als das Mittelmeerland sie derzeit am Kapitalmarkt vorfindet. EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Oli Rehn sagte am Samstag nach einer Videokonferenz mit den Finanzministern des Euroraums, Griechenland müsse für die Hilfen im Rahmen eines dreijährigen Programms einen Zinssatz von rund 5% zahlen. An den Anleihemärkten rentieren zehnjährige griechische Papiere derzeit mit über 7%.

Rüttgers sieht keinen Spielraum für Steuerentlastungen

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) sieht vorerst keinen Spielraum für Steuersenkungen. Bei der Steuerschätzung im Mai werde allen klar werden, "dass man nur dann Steuern senken kann, wenn man auch das Geld dafür hat", sagte Rüttgers der "Bild am Sonntag".

Starbatty rät Griechenland zum Ausstieg aus der Währungsunion

Joachim Starbatty, Wirtschaftsprofessor aus Thüringen und Euro-Kritiker, rät Griechenland zum Ausstieg aus der Währungsunion. Anschließend sollten sie "die Drachme abwerten. Wenn die ausländischen Produkte dann zu teuer werden, muss man eben griechische Produkte kaufen, Griechenland kann mehr exportieren und würde auch als Reiseland attraktiver", sagte Starbatty der Zeitung "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Thailändern und Indonesiern habe es Ende der 90er Jahre "sehr gut getan, dass ihre Währungen so stark abgewertet wurden".

Netzagentur beginnt mit Versteigerung von Mobilfunkspektrum

In einer ehemaligen Kaserne in Mainz beginnt am Montag die lang erwartete Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen. Dabei wird soviel Spektrum unter den Hammer kommen wie niemals zuvor. Dass der Bund allerdings auch mit Rekordeinnahmen rechnen kann, gilt als nahezu ausgeschlossen. Kein Experte geht ernsthaft davon aus, dass die Erlöse von rund 50 Mrd EUR aus der UMTS-Versteigerung im Jahr 2000 auch nur annähernd erreicht werden. "Es ist zu früh um sagen, wie viel die deutsche Regierung aus der Auktion erlösen wird", sagt Matthew Howett, Analyst beim Analyse- und Beratungshaus Ovum. Er erwartet aber, dass die Einnahmen weit unter denen von vor zehn Jahren liegen dürften. Damals hatten die hohen Ausgaben in der Folge vor allem zu hohen Abschreibungen geführt.

Lufthansa/Mayrhuber spricht am Montag mit Piloten - Spiegel

Der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Mayrhuber will sich einem Magazinbericht zufolge am Montag mit Vertretern der Cockpit- und Kabinenbeschäftigten treffen. Bei der Unterredung soll es nicht nur um die Tarifforderungen beider Gruppen gehen. In dem Gespräch wollen Abgesandte der Personalvertretung mit der Führung auch über die künftige strategische Ausrichtung des Konzerns und die angeblich mangelnde Kommunikation zwischen Geschäftsleitung und Belegschaft diskutieren, schreibt das Magazin "Der Spiegel" am Wochenende vorab. Die Deutsche Lufthansa wollte dies am Sonntag nicht kommentieren.

E.ON/Schenck sieht niedrigere Strompreise - FASZ

Marcus Schenck, Finanzvorstand bei dem Energieversorger E.ON, sieht niedrigere Strompreise. "Der Preisrückgang auf den Großhandelsmärkten hält seit Ende 2008 an. Da Strom ein bis drei Jahre im Voraus eingekauft wird, macht sich das erst jetzt bemerkbar. Preissteigernd wirkt aber die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien. Denn der Netzbetreiber ist gezwungen, teure Mindestmengen abzunehmen, was an den Kunden durchgereicht wird. Über die Preisentwicklung wird der Markt entscheiden, ich vermute aber, dass es unterm Strich zu niedrigeren Preisen kommt", sagte er im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ).

Entwickler bekommen bei SAP Beschäftigungsgarantie bis Ende 2014

Das Softwareunternehmen SAP gibt ihren Entwicklern bei dem angekündigten Umbau der Entwicklungsabteilung eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2014. Das SAP-Management habe mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung getroffen, die eine Beschäftigungssicherung bis zum 31. Dezember 2014 enthalte, schreibt das Magazin "WirtschaftsWoche" am Wochenende vorab. Ein SAP-Sprecher bestätigte am Sonntag Dow Jones Newswires diese Information.

Opel-Sanierung führt zu Spannung unter Betriebsräten - Focus

Der Sanierungspoker bei Opel entzweit einem Magazinbericht zufolge die Belegschaft. Nach einem Vorabbericht des Magazins "Focus" kritisierte der Betriebsratschef in Bochum, Rainer Einenkel, den Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz. Dieser koppele den 120 Mio EUR schweren Sparbeitrag der Beschäftigten daran, dass 100.000 Opel Astra in Rüsselsheim statt im britischen Ellesmere Port vom Band laufen. "Ich würde niemals verlangen, dass sich Bochum auf Kosten eines anderen Werkes saniert", sagte Einenkel. Franz müsse "als Gesamtbetriebsratsvorsitzender und Chef des Europäischen Arbeitnehmerforums" die Interessen aller Opelaner vertreten.

Börsenaspirant GSW zeigt sich für 2010 optimistisch - BöZ

Der Börsenaspirant Berliner Immobiliengesellschaft GSW hat sich für das laufende Jahr optimistisch gezeigt. "Wir sind ganz optimistisch, wieder ein gutes Ergebnis liefern zu können", sagte der GSW-Vorstandsvorsitzende Thomas Zinnöcker in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung" (BöZ/Samstagausgabe). Er erwarte, dass sich die zuletzt positive Geschäftsentwicklung auch 2010 fortsetzen werde. Im vergangenen Jahr war das Nettoergebnis auf 172 von 108 Mio EUR gestiegen.

DJG/cbr Dow Jones Newswires

April 11, 2010 11:30 ET (15:30 GMT)