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16.05.2010

WOCHENENDÜBERBLICK/15. und 16. Mai

EZB-Präsident Trichet fordert "Quantensprung" von Regierungen - Spiegel

Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hat die Situation des Euro-Raums Ende vergangener Woche mit der Zeit kurz nach dem Ausbruch der Finanzkrise verglichen. In einem Interview mit dem Magazin "Der Spiegel" laut einem Vorabbericht vom Wochenende sagte er: "Die Märkte funktionierten nicht mehr, es war fast wie nach der Lehman-Pleite im September 2008."

Stark: Keine politische Einflussnahme auf EZB wegen Anleihen - FASZ

Die Europäische Zentralbank bestreitet im Rahmen der jüngsten Rettungsaktion ihre Unabhängigkeit preisgegeben zu haben. Der Entschluss, Anleihen aus finanzschwachen Ländern wie Griechenland und Portugal zu kaufen, sei nicht auf politischen Druck zustande gekommen, sagte Jürgen Stark, Chefökonom der Europäischen Zentralbank, im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung." "Es hat keinen politischen Druck auf die Zentralbank gegeben. Unsere Unabhängigkeit ist nicht tangiert", sagte das EZB-Direktoriums-Mitglied.

Jürgen Stark soll Bundesbank-Präsident werden - Spiegel

Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, soll einem Magazinbericht zufolge nach dem Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im nächsten Jahr Präsident der Bundesbank werden, wenn der jetzige Amtsinhaber, Axel Weber, an die Spitze der EZB rückt. Dies schreibt das Magazin "Der Spiegel" am Wochenende vorab. Merkel habe Stark vor kurzem gefragt, ob er den Posten übernehmen wolle, und der habe zugesagt. Ein Sprecher der Bundeskanzleramtes wollte den Bericht am Sonntagmittag nicht kommentieren.

Oettinger: Amleihen-kauf durch EZB keine Dauerlösung - Tagesspiegel

Nach der Ansicht des deutschen EU-Kommissars Günther Oettinger (CDU) ist der Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) zur Stabilisierung des Euro keine Dauerlösung. Die Geldpolitik der EZB sei zwar in diesen Tagen notwendig, müsse aber mittelfristig auch wieder zurückgeführt werden können, sagte Oettinger der Zeitung "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe).

FDP-Finanzexperte fordert Rücktritt von Trichet - HB

Der FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler hat angesichts des Kaufs von Staatsanleihen durch die EZB den sofortigen Rücktritt von Jean-Claude Trichet gefordert. "Bundesbankchef Axel Weber muss jetzt das Amt von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet übernehmen und nicht erst 2011", sagte der FDP-Obmann im Finanzausschuss des Bundestages der Zeitung "Handelsblatt" (HB/Montagsausgabe).

Daimler sieht Chancen für Wasserstoff-Auto - WiWo

Trotz der weltweiten Euphorie für das Elektro-Auto sieht der Daimler-Konzern auch Chancen für ein Wasserstoff-Auto und treibt dessen Entwicklung weiter voran. Im Überlandverkehr habe das Wasserstoff-Auto Vorteile, sagte Daimler-Technikvorstand Thomas Weber dem Magazin "WirtschaftsWoche" (WiWo) laut Vorabbericht vom Wochenende im Vorfeld der 18. Weltwasserstoffkonferenz, die an diesem Sonntag in Essen beginnt. "Die Batterie eignet sich vor allem für den Stadtverkehr, die Brennstoffzelle bietet aufgrund der hohen Reichweiten und kurzen Tankzeiten Vorteile im Überlandverkehr", sagte Weber.

Bankenverband sieht keine unmittelbare Inflationsgefahr - Presse

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) sieht die Stabilität des Euro nicht gefährdet. "Die Sparer müssen sich um die Sicherheit ihrer Einlagen bei deutschen Banken keine Sorgen machen", sagte der Hauptgeschäftsführer Manfred Weber der "Rheinpfalz am Sonntag" laut Nachrichtenagentur ddp. Deutschland gelte gerade in unruhigen Zeiten als Stabilitätsanker. Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) die Hilfsmaßnahmen durch den Ankauf von Staatsanleihen unterstütze, "resultieren daraus keine unmittelbaren Inflationsgefahren". Allerdings müsse die EZB den Geldhahn beizeiten wieder zudrehen.

Lebensversicherer verkaufen Kundenbestände - WiWo

Mehrere Versicherungskonzerne sondieren einem Magazinbericht zufolge zur Zeit den Vrkauf ihrer deutschen Kundenbestände in der Lebensversicherung. Neben der Einstellung des Neugeschäfts kommen auch Verkauf an Wettbewerber oder Finanzinvestoren infrage. "Im besten Fall übernehmen wir noch in diesem Jahr den ersten Lebensversicherer", sagte Thomas Schmitt, Vorstand des Frankfurter Finanzinvestors Augur Capital, dem Magazin "WirtschaftsWoche" (WiWo) laut Vorabbericht vom Wochenende. Augur verwaltet über 1 Mrd EUR.

Heidelberger Druck/Schreier erwartet wieder bessere Zeiten - WiWo

Der Vorstandsvorsitzende des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druckmaschinen, Bernhard Schreier, hat sich zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 (31. März) geäußert. Schreier bekräftigte im Gespräch mit dem Magazin "WirtschaftsWoche" (WiWo) das Ziel, operativ wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Das Unternehmen habe seine Kosten deutlich reduziert. Gleichzeitig seien die weniger konjunkturabhängigen Bereiche wie Service, Handel mit Materialien für Drucktechnik wie Farbe und Ersatzteile sowie das Geschäft mit Maschinen für den Verpackungsdruck gestärkt, so Schreier.

Länder-Vertreter streiten im Opel-Bürgschaftsausschuss - Focus

Im Bürgschaftsausschuss von Bund und Ländern sind die Vertreter der Länder in der Frage zerstritten, ob Opel eine Milliarden-Bürgschaft aus Steuermitteln erhalten soll. "Thüringen plädierte für Staatshilfen um jeden Preis, Nordrhein-Westfalen und Hessen waren eher skeptisch", sagte ein Teilnehmer der Verhandlungsrunde dem Magazin "Focus" laut Vorabbericht vom Wochenende. Der Ausschuss war am Mittwoch ohne klare Empfehlung auseinander gegangen.

DJG/cbr Dow Jones Newswires

May 16, 2010 11:30 ET (15:30 GMT)