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09.11.2008

WOCHENENDÜBERBLICK/8. und 9. November - 18.00 Uhr-Fassung

Sachverständigenrat rechnet 2009 mit Nullwachstum - Spiegel

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet für 2009 mit einer Stagnation. Die deutsche Wirtschaft werde 2009 auf der Stelle treten und nicht wachsen, schreibt das Magazin "Spiegel" am Wochenende vorab aus der aktuellen Ausgabe unter Berufung auf das neue Jahresgutachten, dass die fünf Wirtschaftsweisen am kommenden Mittwoch vorstellen werden.

Merkel: Finanzkrise wird sich im Wahljahr 2009 widerspiegeln

Die Bewältigung der internationalen Finanzkrise wird sich nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Ergebnis der Bundestags- und Kommunalwahlen im kommenden Jahr widerspiegeln. Die Politik müsse vermitteln können, dass die Wirtschaft nicht die Menschen beherrsche, sondern die Wirtschaft für die Menschen da sei, sagte Merkel auf einem CDU-Landesparteitag am Samstag in Rostock laut Nachrichtenagentur ddp.

Wirtschaftsministerium will Exporteuren helfen - HB

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) will einem Zeitungsbericht zufolge der Wirtschaft bei der Exportfinanzierung unter die Arme greifen. Die Bundesregierung sei darauf vorbereitet, exportierenden Unternehmen mit Hermesbürgschaften "in einem deutlich höheren Volumen zur Seite zu stehen", schreibt die Zeitung "Handelsblatt" (HB/Montagsausgabe) unter Berufung auf ein Papier aus dem Ministerium, das der Zeitung vorliegt.

EZB/Stark fordert Stärkung des IWF - FASZ

EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark hat sich im Zusammenhang mit der Finanzkrise für eine Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgesprochen. "Wir müssen bescheiden bleiben: Auf dem Gipfel in Washington nächste Woche wird kein neues Weltwährungssystem verabschiedet. Es geht um die Stärkung jener globalen Institutionen, die dafür da sind, ökonomische Krisen früh zu erkennen. Damit meine ich zu allererst den Internationalen Währungsfonds. Denn in der Vergangenheit hat man ihm politische Grenzen bei der Wahrnehmung seiner Überwachungsaufgaben gesetzt", sagte er in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ).

Dt Autobanken wollen staatliche Finanzhilfen beantragen - Spiegel

Auch die Banken der deutschen Automobilhersteller wollen offenbar die von der Bundesregierung angebotenen Hilfen in Anspruch nehmen. BMW, Daimler und VW hätten sich darüber verständigt, staatliche Garantien für die Finanzierung in Höhe mehrerer Milliarden Euro beantragen zu wollen, schreibt das Magazin "Spiegel" am Wochenende vorab aus der aktuellen Ausgabe. Sie möchten allerdings keine Eigenkapitalhilfe.

Gentz soll AR-Vorsitzender bei Dt Börse werden - EamS

Der frühere Daimler-Finanzvorstand Manfred Gentz gilt einem Zeitungsbericht zufolge als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Kurt Viermetz an der Spitze des Aufsichtsrats der Deutschen Börse. "Von seiner Fachkenntnis, seiner persönlichen Unabhängigkeit und von der öffentlichen Wahrnehmung her ist Gentz ein idealer Kandidat für den Aufsichtsratsvorsitz der Deutschen Börse in diesen schwierigen Zeiten", zitiert die Zeitung "Euro am Sonntag" (EamS) einen Vertreter der Kapitalseite im 21-köpfigen Kontrollgremium des Börsenbetreibers.

Münchener Rück warnt vor Risiken für Versicherer - FAZ

Der Vorstandsvorsitzende der Münchener Rück, Nikolaus von Bomhard, warnt davor, dass Versicherungen zu viel Geld in Anleihen deutscher Banken gesteckt haben. Dies sei in der Finanzkrise das größte Kapitalmarkt-Risiko für die Branche, sagte er in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Montagausgabe).

Metro streicht Stellen in der Logistik-Sparte - WiWo

Beim Düsseldorfer Handelskonzern Metro sollen einem Magazinbericht zufolge in der Logistik-Sparte rund 200 der insgesamt 3.800 Stellen in Deutschland gestrichen werden. Hintergrund des Stellenabbaus sei der Verkauf von 245 Extra-Supermärkten an die Kölner Rewe-Gruppe im Juli, berichtet das Magazin "WirtschaftsWoche" (WiWo) am Wochenende vorab. Der Stellenabbau erfolge größtenteils über natürliche Fluktuation und es seien knapp 200 Stellen betroffen, sagte eine Metro-Sprecher am Sonntagmittag Dow Jones Newswires.

Permira bekräftigt Engagement bei ProSiebenSat.1 - Spiegel

Die Beteiligungsgesellschaft Permira, Miteigentümer des Medienunternehmens ProSiebenSat.1, hat ihr Engagement bei der Münchener Sendergruppe bekräftigt. Permira stehe "dauerhaft hinter ProSieben", sagte Permira-Chef Thomas Krenz dem Magazin "Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Samstag. Krenz räumte ein, dass die Dividende von 270 Mio EUR im Frühsommer 2008 möglicherweise ein Fehler gewesen sei.

Landesbank LBBW in Island engagiert - SZ

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist einem Zeitungsbericht zufolge mit rund 1 Mrd EUR in Island engagiert. Dies verlautete am Freitag aus Finanzkreisen, wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) am Samstag berichtet. Anders als die LBBW hatte die BayernLB bereits vor einigen Wochen ein Engagement in dem vom Bankrott bedrohten Staat eingeräumt. Die LBBW war am Sonntag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Berkshire Hathaway mit Gewinneinbruch im 3. Quartal

Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hat im dritten Quartal wegen Verlusten aus ihren Investitionen rund 77% weniger verdient als im Vorjahr. Das Nettoergebnis lag nach Angaben von Berkshire Hathaway vom Freitagabend bei 1,06 Mrd USD oder 682 USD je Klasse-A-Aktie. Im Vorjahr berichtete das Unternehmen von US-Milliardär Warren Buffett noch ein Nettoergebnis von 4,55 Mrd USD oder 2.942 USD je Aktie.

DJG/cbr

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