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10.09.2007

Wohin sich der Markt entwickelt

Was die Entwicklung von Security-Produkten betrifft, meint der Fachhandel ein eindeutige Trend zu erkennen: Die Mehrheit der befragten Reseller ist überzeugt, dass der Administrationsaufwand deutlich steigen wird.

Von Alexander Roth

Der letzte Teil der Security-Studie befasst sich mit dem "Wohin"im Markt für Sicherheitslösungen: Der ChannelPartner-Dienstleister Compris befragte 111 Händler sämtlicher Größenordnungen, welche Aspekte von Security-Lösungen ihrer Meinung nach künftig an Bedeutung gewinnen werden.

Reseller befürchten Mehraufwand

Die Antwort auf die Frage nach dem Administrationsaufwand fällt dabei mit am deutlichsten aus: Fast genau drei Viertel aller Händler gaben an, an einen künftigen Mehraufwand zu glauben. Interessant wird dieses Ergebnis, wenn man es im Zusammenhang mit der verstärkte Kundennachfrage nach All-In-One-Lösungen sieht, die die Mehrzahl der Händler erwartet: Der Kunde scheint aus der Sicht des Handels immer mehr Verantwortung abzugeben.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Thema "Compliance": Immer mehr Security-Lösungen ermöglichen es, individuelle Security-Richtlinien für die einzelnen Mitarbeiter festzulegen, etwa was Zugriffsrechte oder erlaubte Inhalten in der Kommunikation angeht. Der Aufwand, der anfällt, um sämtliche Rollen der Netzwerkanwender in ein Regelwerk zu packen, steigt damit genauso wie die Bedeutung des Dienstleisters beim Erstellen und Umsetzen dieser Regeln.

Nutzerfreundlichere Lösungen in Sicht

Eine gute Nachricht ist in diesem Zusammenhang das zweite Er- gebnis: Vier von fünf Befragten betonten, dass sie künftig mit mehr Nutzerfreundlichkeit bei den Lösungen rechnen; einen eindeutigen Negativtrend sahen in diesem Punkt nur zwei Prozent aller Händler. Es scheint sich auszuzahlen, dass immer mehr Hersteller bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte auf ihre Vertriebspartner hören.

Auch die Skalierbarkeit gewinnt an Bedeutung: Zwei Drittel der Befragten glauben, dass Security-Lösungen künftig immer besser auch größeren Datenmengen standhalten können - was aber vermutlich weniger mit der Kundennachfrage als mit dem technischen Fortschritt zusammenhängt.

Gefragt nach der Zukunft von Outsourcing im IT-Security-Umfeld gaben 43 Prozent der Händler an, dass sie fest an eine wachsende Bedeutung von Managed-Security-Services glauben, während knapp 40 Prozent überzeugt sind, dass die Nachfrage auf dem gleichen Niveau bleibt. Einen rückläufigen Trend sieht lediglich eine Minderheit der Befragten, nämlich die restlichen 20 Prozent.