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04.11.1977

Woran erkenne ich den "typischen" Anwender?

Hersteller wie Messebosse haben jahrelang den "mündigen" Anwender hofiert, setzen nunmehr auf den Endbenutzer. Bei allem Verständnis für den Formulierungs-Notstand der PR-Leute: Die Begriffe sind ganz einfach "abgegriffen". Ganz übersehen wurde bei Suche nach treffenden Bezeichnungen, daß es ja auch "typische" EDV-Anwender gibt, nämlich die "schweigende Mehrheit" dieser Zunft, die sich durch Unauffälligkeit auszeichnet. Es ist ein Versuch wert, die Merkmale dieses "typischen" Anwenders aufzulisten:

Der "typische" Anwender

. . . ist IBM-Anwender,

. . . ist überzeugt, daß Informationsverarbeitung im Unternehmen sinnvoll und wirtschaftlich nur unter zentraler Lenkung durchgeführt werden könne,

. . . wünscht sich nichts sehnlicher, als daß die Fachabteilungs-Mitarbeiter endlich lernen, sich EDV-gerecht zu artikulieren.

. . . stellt an einen Computer bestimmte Anforderungen, die von den meisten Geräten (Mini, Mikro, MDT) nicht erfüllt werden,

. . . betrachtet die Aufgaben der quantitativen Datenverarbeitung als weitgehend gelöst,

. . . will die Rechenzentrums-Dienstleistung verbessern.

Wer die vielen Systems-Reden noch einmal Revue passieren läßt, der kommt um die Feststellung nicht herum, daß für den so beschriebenen EDV-Profi recht wenig Diskussionsstoff ausgebreitet wurde. Die einseitige Fixierung auf den Endbenutzer könnte sich am Ende als Bumerang erweisen.