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03.05.1996 - 

Allianzen mit IBM und Microsoft

Workflow-Hersteller Staffware hegt noch grosse Plaene fuer 1996

Die Schluesselfunktion in Staffware 6.0 uebernimmt eine zusaetzliche Softwareschicht mit der Bezeichnung "Independent Database Layer" (IDL) auf dem Staffware-Server, die jeweils passende SQL-Statements an die Datenbank weiterreicht. Diese Schicht soll den Anwendern ermoeglichen, ihre Tabellen unabhaengig vom jeweiligen Datenbankdesign, zu definieren. IDL nutzt ein ODBC- Gateway (ODBC = Open Database Connectivity). Ausserdem verfuegt das Produkt nun ueber einen Verschluesselungs-Service, der die Remote Procedure Calls (RPCs) sicherer machen soll.

Darueber hinaus ist Staffware in den Microsoft "Exchange Server" integriert worden. Diese Verbindung soll es Anwendern erlauben, die "Office"-Produkte in die Vorgangssteuerung miteinzubeziehen. Staffware stellt fuer das gemeinschaftliche System im wesentlichen die Workflow-Engine, Microsoft die Datenbank, die Benutzeroberflaeche und die Infrastruktur fuer die Kommunikation bereit.

Erster Anwender dieses Kombinationsprodukts wird das britische Verteidigungsministerium sein. Das Tool soll Teil eines Versorgungssystems werden, das alle Armeeprodukte von Nahrungsmitteln bis zu Panzern verwaltet.

Auch mit IBM hat Staffware ein Entwicklungsabkommen geschlossen. Obwohl Big Blue mit Flowmark ueber ein eigenes Workflow-Produkt verfuegt, sieht der Kontrakt die Portierung von Staffware auf OS/2 vor. Beabsichtigt sind Ausfuehrungen in sieben Sprachen, darunter Deutsch und als Double Byte Character Set das japanische Kanji.

Dabei soll das Produkt wichtige Features des Betriebssystems nutzen koennen: Die Corba-Implementierungen System Object Model (SOM) und Distributed SOM, Threads und virtuelle Speichertreiber beispielsweise. An engeren Verbindungen des IBM- und des Staffware-Workflow-Produkts, mit deren Hilfe sich verschiedene Workflow-Installationen miteinander koppeln liessen, ist nicht gedacht, erlaeutert Staffware-President John O'Connell.

Fuer die Auswertungs-Features von Executive Information Systems (EIS) hat das Unternehmen ein "Management-Report-Tool" vorgestellt. Es ergaenzt vorhandene Werkzeuge zur Simulation, Prozessdefinition und -steuerung um Darstellungsfunktionen wie Balken-, Kuchen- und Liniendiagramme.

Das Produkt "Structware" dagegen eignet sich laut Hersteller dazu, Geschaeftsvorgangs-Funktionen ohne Programmierung zu entwickeln und durch Simulation den Ablauf, die Kosten und die Durchlaufzeiten zu ueberpruefen. Es entstehen Geschaeftsprozessmodelle, die aus Taetigkeitsschritten und Aktionen sowie aus Ressourcen- und Resultatstabellen bestehen, die grafisch miteinander verknuepft werden. Mit Hilfe eines Interface-Bausteins lassen sich die entworfenen Vorgaenge konvertieren und als Workflow-Prozess an die Staffware-Engine uebergeben.