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26.07.1996 - 

Gremium feiert Erfolg

Workflow-Systeme nutzen einheitliche Schnittstelle

Beim Interface 4 handelt es sich um die Königsdisziplin unter den insgesamt fünf Workflow-Schnittstellen, meint Harald Rätzsch in seiner Funktion als Vice-President External Relation Committee des Konsortiums. Dabei geht es um ein einheitliches Austauschformat für Daten und Prozesse sowie um die physischen Transportmöglichkeiten, damit zum Beispiel Hersteller, Zulieferer und Kunden, die jeweils andere Workflow-Lösungen einsetzen, zu einer übergreifenden Vorgangsbearbeitung gelangen.

Die WfMC, deren 180 Mitglieder sich aus Anwendern und Herstellern zusammensetzen, hat zuletzt sehr viel Energie in die Interoperabilität von Workflow-Produkten gesteckt - die in Toronto gezeigten Planspiele seien die ersten Früchte dieser Arbeit, so Rätzsch, der sich als Chef der Klagenfurter CSE GmbH an dem Experiment beteiligte. Simuliert wurden Geschäftsprozesse, an denen mehrere Unternehmen über weltweit verteilte Standorte beteiligt waren. IBM übernahm dabei die Rolle des Herstellers, CSE fungierte als OEM-Partner, DEC als Distributor, Staffware als Händler und die im Workflow-Bereich kooperierenden Partner Wang und Microsoft als Transportunternehmen. Das Szenario beinhaltete die datentechnische Abwicklung von Bestellungen, Lagerbewegungen, Transportaufträgen, Lieferscheinen, Rechnungen und Reklamationen. Entscheidend dabei war, daß die Vorgänge ohne Datenverluste zwischen den Systemen austauschbar waren.

Die Rolle Microsofts als Transportunternehmen hatte dabei durchaus doppeldeutigen Charakter. Der Branchenriese ist WfMC- Gründungsmitglied und engagierte sich in der Coalition bereits frühzeitig, indem er das MAPI-Framework in einer WF-Version an den Regeln des Interface 4 ausrichtete.