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WORM-Technik fuer Bandlaufwerke Archivierungssystem aus Gera speichert 1 TB auf einem Band

04.11.1994

MUENCHEN (kk) - Sie wollen ein Terabyte speichern und keinen 50 000 Meter hohen Turm bauen, in dem die entsprechenden DIN-A4-Seiten Platz finden? Vielleicht haben Sie aber Platz fuer ein Zwoelf-Zoll- Band, dann koennte das optische Bandlaufwerk von acp Ihre Loesung werden.

Die Technik des "acp 1003 Optical Tape" stammt von der kanadischen Creo, die Media bezieht man von ICI aus England, und das fertige System stammt aus den Entwicklungslabors der acp in Gera. Die Techniker um Firmenchef Peter Koch garantieren eine Lebensdauer von 30 Jahren fuer die im WORM-Verfahren beschriebenen Baender. Die Zugriffszeit betraegt durchschnittlich 28 und maximal 60 Sekunden, so lange spult das Band von einem Ende zum anderen. Interessant ist die Fehlerrate, die mit 10-18 angegeben wird und damit um einiges unter der von Festplatten liegt. Die Daten werden mit 3 MB/s uebertragen.

Anschliessen laesst sich der kompakte Speicher sowohl an Unix-Systeme als auch an Mainframes von IBM und Siemens oder die AS/400. Grossrechner werden ueber die 3480-Emulation und die IBM/360-, /370- oder analoge Kanal-Schnittstellen bedient, Unix-Rechner ueber SCSI- 2. Der Preis fuer das Medium mit 1000 GB Kapazitaet liegt bei 15000 Dollar, das Laufwerk ist ab 250000 Dollar zu haben.

Die vor drei Jahren gegruendete acp installiert im Dezember das erste System in Berlin, ein zweites Geraet geht in die Schweiz.