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19.10.2009

WSJ: GE und Vivendi uneins über Wert von NBC Universal - Kreise

Von Sam Schechner und Jeffrey McCracken THE WALL STREET JOURNAL

Von Sam Schechner und Jeffrey McCracken THE WALL STREET JOURNAL

NEW YORK (Dow Jones)--Der französische Medienkonzern Vivendi und der US-Mischkonzern General Electric liegen bei der Bewertung des zum Verkauf gestellten Anteils der Franzosen an NBC Universal noch deutlich auseinander. In den Verhandlungen trennen beide Seiten noch 500 Mio USD, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Wegen der Euro-Stärke sei der Preis höher als erwartet, sagte ein Informant. Ein Grund für ein Scheitern der Verhandlungen sei das aber nicht.

Ein Ausstieg von Vivendi ist Vorbedingung dafür, dass es der General Electric Co gelingt, NBC Universal mit dem Kabelnetzbetreiber Comcast zu verschmelzen. Der Konzern aus Fairfield hält 80% an NBC Universal, die Vivendi SA 20%.

Anfang Oktober hatte Vivendi eingewilligt, sich noch in diesem Jahr von ihrer Beteiligung an NBC Universal trennen zu wollen. Vivendi wolle beim Preis jedoch nicht unter den Buchwert gehen, sagten die Informanten. Dieser habe Ende Juni bei 4,259 Mrd EUR oder währungsbereinigt bei 6,3 Mrd USD gelegen.

Sollte der Verkauf der NBC-Anteile doch noch zustande kommen, wird ein Einstieg der Comcast Corp aus Philadelphia immer wahrscheinlicher. Laut informierten Kreisen verhandelt GE bereits seit Monaten mit dem US-Kabelnetzbetreiber über eine Fusion von NBC Universal mit dessen TV-Kabelnetz. An dem fusionierten Unternehmen solle Comcast zu 51% beteiligt sein. GE würde zunächst 49% halten.

Vivendi hatte ihr Hollywood-Studio Universal im Jahr 2004 an General Electric veräußert, der Universal wiederum mit ihrer Sendergruppe NBC verschmolz. Dafür erhielt Vivendi unter anderem die 20% an dem fusionierten Unternehmen.

Webseite: www.wsj.com -Von Sam Schechner und Jeffrey McCracken, The Wall Street Journal; +49 (0)69 - 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/ebb/rio Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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