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19.07.2010

WSJ: Noch keine Airbus-Ankündigung zu NEO in Farnborough

19.07.2010
Von Dan Michaels WALL STREET JOURNAL

Von Dan Michaels WALL STREET JOURNAL

LONDON (Dow Jones)--Der europäische Flugzeughersteller Airbus wird entgegen den Erwartungen auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse in Farnborough noch keine Entscheidung über den Bau von neuen Triebwerken mitteilen. Dies sagte Louis Gallois, CEO bei der Airbus-Muttergesellschaft European Aeronautic Defence & Space Co (EADS) und fügte während einer Pressekonferenz hinzu, man werde bis zum Jahresende darüber entscheiden. Branchenbeobachter hatten erwartet, dass Airbus auf der Flugmesse eine Entscheidung über den A320 NEO ("New Engine Option") bekannt gibt.

Airbus und Boeing stehen derzeit unter Druck, denn Unternehmen in China, Japan, Russland, Kanada und Brasilien fordern die beiden Flugzeugbauer mit Plänen für Mittelstreckenjets heraus. So will beispielsweise der chinesische Comac-Konzern mit seinem Mittelstreckenjet C919 das Kerngeschäft von Airbus und Boeing angreifen. Der Erstflug für die C919 ist für 2014 vorgesehen. Schon 2016/17 sollen die ersten Exemplare an chinesische Kunden gehen. Zudem baut die kanadische Bombardier an der "C-Series". Die schon halb aus Verbundstoffen gebauten Flugzeuge bieten bis 145 Sitze und sollen ab 2013 eingesetzt werden. In Japan will Kawasaki 2020 ein Flugzeug mit 150 Plätzen herausbringen.

Boeing und Airbus wollen nun mit Neuerungen auf den Wettbewerb reagieren. Der US-Konzern Boeing modernisiert die jüngste Version seiner "737" und erwägt den Bau neuer Triebwerke. Auch Airbus denkt über neue Triebwerke nach. Rund 1 Mrd EUR müsste Airbus bis 2015 für die "New Engine Option" bei der Baureihe "A320" investieren. Eine Neumotorisierung des erfolgreichen Mittelstreckenmodells von Airbus könnte den Treibstoffverbrauch im Vergleich zu den bisherigen Modellen senken.

Webseite: www.wsj.com -Von Daniel Michaels, Wall Street Journal, +49 (0) 69 29 725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/ebb

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