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27.03.1981 - 

IBM Deutschland:

Wünsche wachsen schneller als Lösungen

HANNOVER (pi) - Aufgrund der technologischen Entwicklung der Datenverarbeitung hat die Software sowohl in System- als auch in Anwendungsprogrammen gegenüber der Hardware an Bedeutung gewonnen. Big Blue IBM präsentiert sich auf der diesjährigen Hannover-Messe mit den Geschäftsbereichen Datenverarbeitung, Basis-Datenverarbeitung und Textverarbeitung.

Der Anstoß, mehr Aufgaben mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen zu lösen, geht zunehmend vom Anwenderbereich, von der Fachabteilung aus.

Erst eine Software für offene Informationssysteme, Datenbank-Programmpakete und dialogorientierte Anwendungslösungen verhelfen zur Leistung des "Werkzeugs Computer".

Da aber die Programmierproduktivität mit den schnell wachsenden Programmieraufgaben vielfach nicht Schritt halten konnte, entstand ein größerer Rückstau an geplanten Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten. Der Unternehmensbereich Datenverarbeitung der IBM Deutschland greift diese Problematik auf der Hannover-Messe 1981 auf und stellt neben zahlreichen branchentypischen Anwendungsprogrammen auch computerunterstützte Hilfsmittel und Methoden für den Entwurf, das Erstellen und die Dokumentation von Programmen vor.

Geschäftszweig Basis-Datenverarbeitung

In gleichem Maße wie sich die Kosten für die Maschinenleistung reduzieren, vervielfältigen neue Produkte und neue Anwendungen die Einsatzmöglichkeiten der Datenverarbeitung, erläutert IBM ihr Anliegen.

Zu den neuen Kunden zählen Handwerksbetrieb wie mittelständische oder große Unternehmen.

Neue Funktionen des System-Steuerprogramms des IBM-Systems /38 erleichtern dem nicht geübten Anwender den Zugang zu den Informationen, die in der maschinenintegrierten Datenbank des Systems /38 gespeichert sind. Interaktive Bildschirmentwürfe, Datenabfragen, Online-Programmier- und Testhilfen sind Beispiele, die sich nach Meinung der IBM für den Benutzer produktivitätssteigernd auswirken können.

Die IBM-Serie /1 fungiere als Knotenrechner im Bildschirmtextservice der Deutschen Bundespost, als System für Serie /1-Programmerstellung oder als Anwendungsrechner.

Überdies qualifiziere der Kommunikations-/Netzwerk-Monitor mit einer Vielzahl den Benutzer entlastenden Funktionen den Computer als Rechner in einem Netzwerk oder in der verteilten Datenverarbeitung. Dabei steuert der Monitor die Kommunikation mehrerer Geräte untereinander ebenso wie die Serie /1 in Verbindung mit anderen IBM-Systemen und lokalen oder entfernt aufgestellten Ein-/ Ausgabeeinheiten.

Das Büro-System IBM 5520 verbinde Programmierte Textverarbeitung mit Rechenfunktionen, verteilt Informationen und kommuniziert mit anderen Systemen elektronisch, verwaltet Dateien und hat genügend Platz, um eine Vielzahl von Dokumenten zu speichern, behauptet der Hersteller.

Programmfunktionen unterstützten den Anschluß des Kommunikations-/ Drucksystems 6670 und eröffneten die Ausgabe von Daten und Texten über Laserdrucker auf Vorder- und Rückseite.

Der Geschäftszweig Textverarbeitung stellt seine Produkte auf der Hannover-Messe unter die Schwerpunktthemen Schreibleistung am Einzelarbeitsplatz und Kommunikation zwischen Textverarbeitungssystemen. In Hannover ausgestellt ist nach Herstellerangaben beispielsweise ein programmgesteuertes Einzel- und Mehrplatzsystem mit Bildschirm. Das System erfasse Texte, speichere sie, gebe sie aus, kommuniziere über Leitungen mit Textsystemen und Datenverarbeitungsanlagen und könne jetzt auch rechnen. Durch ein Korrekturhilfe-Verfahren - auch für Fremdsprachen -, das die Zeichenfolge jedes einzelnen Wortes prüfe, vergleiche das Schreib-System den eingegebenen Text mit dem Inhalt eines gespeicherten "Wörterbuches" und erleichtere die Rechtschreibung. Mit rund 15 000 Wortstämmen können laut IBM über 150 000 Wörter verglichen werden.

Informationen auf der Messe: Halle 1 CeBIT, Stand B 4701/4801, Systeme und Anwendungen der Datenverarbeitung, Dachebene der CeBIT-Halle, Trelement 719 (gegenüber des Treppenaufgangs B 9), Telefon.: (05 11) 8 98 86-9.