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24.03.1995 - 

SATIRE

WWW fuer den Wandel

Zunaechst gilt es die sprachliche Klippe zu ueberwinden, WWW (Wehwehweh) richtig auszuschreiben, naemlich nicht "Word Wibe Wed" oder "World Wibe Web" - wie in der CW schon passiert - , sondern "World Wide Web", das Hypertext-basierte Informationssystem im Internet. Kann einen schon wwwahnsinnig machen, diesen Zungenbrecher des oefteren verwenden zu muessen - und dann passieren eben solche Fehler. Weshalb Trauerwein das WWW-Wort ueberhaupt benutzt? Sebastian weiss es selber nicht. 20 Jahre lang konnte sich die Campus-Society ungestoert von Werbung ueber dieses oder jenes wissenschaftliche Problem unterhalten, unsereiner merkte es nicht. Und das Internet ist ja schon aelter, wie wir nicht erst seit den WWW-Verschreibern in der CW wissen. Nein, das Netz der Netze benutzt man als gewoehnlicher Journalist nicht, man schreibt darueber - solange relativ unbekuemmert, wie einem Inkompetenz nur von Leuten nachgesagt werden kann, die man eh nicht kennt. Einen historischen Wandel im Business-Denken der Manager glauben die WWW-Spinner ausgemacht zu haben (gemeint sind die Online- Marketiers, nicht, was Sie denken!): Power to the (couch) potatoes! Im Vertrauen gesagt: Trauerwein ist schon mit der Bedienung seines neuen Textprogramms ueberfordert. Sie sehen: Schleichwerbung machen wir nicht.