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Goldene Zeiten für Facilities Management

Xerox-Studie listet Argumente für die Auslagerung der DV auf

21.12.1990

MÜNCHEN (CW) - In Zukunft werden sich immer mehr Anwender für die Auslagerung ihrer Datenverarbeitung entschließen. Dabei lasen sie sich allerdings die für sie wichtigsten Bereiche nicht aus den Händen nehmen. zu diesem Schluß kommt eine von Rank Xerox Business Services, Uxbridge, in Auftrag gegebenen Studie des britischen Marktforschungs-Unternehmens Henley Centre.

Nach den Erkenntnissen von Henley Centre spielen ökonomische Faktoren zwar eine Rolle für die Entscheidung, eine Teil der DV außer Haus zu geben. Wichtiger sei den Unternehmnen jedoch, das Informations-Management zu entlasten. Die DV-Verantwortlichen sollen sich stärker auf die zentralen Interessen des jeweiligen Unternehmens konzentrieren können. Deshalb sollen auch nur die als weniger wichtig eingestuften Aufgaben an Outsourcer abgegeben werden, faßt der britische Branchendienst "Computergram" die Ergebnisse der Untersuchung zusammen.

Zur Zeit drängen vor allem die schrumpfenden Gewinne und die gleichzeitig wachsendenden Betriebskosten die Betriebe, ihre DV-Strategie zu überdenken, begründen die Analysten das erwachende Interesse am Facilities Management Langfristig spielten jedoch eher demographische Entwicklungen eine Rolle. So soll bis 1993 die Anzahl der qualifizierten Manager im Computerbereich deutlich abnehmen. Die dann drohende Personalknappheit könnte durch die DV-Auslagerung schon jetzt vorbeugend ausgeglichen werden.

Einen weiteren Faktor für die verstärkte Inanspruchnahme von Facilities Management sehnen die Marktbeobachter in den immer kürzer werdenden Innovationszyklen. Für Unternehmen, denen es schwer fällt, ständig auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, biete es sich an, diese Aufgabe an einen Dienstleister abzutreten.