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14.12.1984 - 

Belegschaftsfluktuation soll Beschäftigtenzahl verringern

Xerox: Verluste in Millionenhöhe

DÜSSELDORF (CW) - Trotz beträchtlicher wirtschaftlicher Einbußen im Geschäftsjahr 1983/84 will die deutsche Rank Xerox GmbH in Düsseldorf keine ihrer rund 3800 Mitarbeiter entlassen. Das negative Betriebsergebnis des Konzerns für Büro- und Informationstechnik liegt zwischen 45 und 55 Millionen Mark.

Durch Ausnutzung der Belegschaftsfluktuation wollte man die Zahl der Mitarbeiter mittelfristig um 200 bis 300 Beschäftigte verringern, betonte der Vorsitzende der Xerox-Geschäftsführung, Michael Odelga. Während der letzten beiden Jahre sind durch Fluktuation rund sieben bis acht Prozent der in dem Unternehmen tätigen Personen ausgeschieden.

Dem Vernehmen nach mußte die deutsche Vertriebsgesellschaft der amerikanischen Xerox Kostensteigerungen von fünf Prozent verkraften, während der Umsatz um zwei Prozent auf 810 Millionen Mark zurückgegangen sei. Dies sei der Grund für das dicke Minus. Neben dem anhaltenden Preisverfall bei Kopiergeräten, hohen Investitionen (35 Millionen Mark) und einem Abschreibungsbedarf von 20 Millionen Mark hat laut Xerox auch ein verändertes Käuferverhalten zu den Verlusten geführt. So seien durch die unerwartet hohe Nachfrage von Altkunden Verkaufsproduktivitäten gebunden worden, die dann im Kaufneugeschäft gefehlt hätten.

Erfreulich hätten sich dagegen die Bereiche elektronisches Drucken, Netzwerksysteme, Ingenieurprodukte, Papier und Zubehör sowie Copy Service entwickelt. Dieser Diversifikationsbereich soll beim Unternehmen Ende der 80er Jahre einmal 50 statt jetzt erst 20 Prozent vom Umsatz bestreiten. Um die Gewinnschwelle wieder zu erreichen, müßte Rank Xerox den Umsatz um 14 bis 18 Prozent steigern.