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25.10.2011

XETRA-FRÜH/Gewinnmitnahmen vor dem Tag der Entscheidung

FRANKFURT (Dow Jones)--Gewinnmitnahmen dürften den deutschen Aktienmarkt zu Handelsbeginn am Dienstag ins Minus drücken. "Seit dem kleinen Verfalltag am Freitag hat der DAX rund 200 Punkte zugelegt, das eröffnet Raum, wieder einmal etwas Kasse zu machen", sagt ein Händler. Noch dazu rücke der über die künftige Entwicklung in Europa entscheidende EU-Gipfel am Mittwoch näher. Bei dem Treffen der Staats- und Regierungschef in Brüssel soll ein Masterplan zur Lösung der Banken- und Staatsschuldenkrise erarbeitet werden. Diesen hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy bis zum G20-Treffen Anfang November in Cannes in Aussicht gestellt. Um 8.17 Uhr wird der DAX mit 6.008 Punkten indiziert, einem Minus von 0,8% gegenüber dem Xetra-Schlusskurs vom Montag.

FRANKFURT (Dow Jones)--Gewinnmitnahmen dürften den deutschen Aktienmarkt zu Handelsbeginn am Dienstag ins Minus drücken. "Seit dem kleinen Verfalltag am Freitag hat der DAX rund 200 Punkte zugelegt, das eröffnet Raum, wieder einmal etwas Kasse zu machen", sagt ein Händler. Noch dazu rücke der über die künftige Entwicklung in Europa entscheidende EU-Gipfel am Mittwoch näher. Bei dem Treffen der Staats- und Regierungschef in Brüssel soll ein Masterplan zur Lösung der Banken- und Staatsschuldenkrise erarbeitet werden. Diesen hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy bis zum G20-Treffen Anfang November in Cannes in Aussicht gestellt. Um 8.17 Uhr wird der DAX mit 6.008 Punkten indiziert, einem Minus von 0,8% gegenüber dem Xetra-Schlusskurs vom Montag.

Für neue Impulse könnte am Nachmittag der vom Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelte Index des US-Verbrauchervertrauens sorgen. Ökonomen erwarten für Oktober einen Stand von 46,0 nach 45,4 Punkten im Vormonat. Darüber hinaus werden mit dem Case-Shiller- und dem FHFA-Hauspreisindex zwei neue Bulletins zum weiter siechen Immobilienmarkt der größten Volkswirtschaft der Welt erwartet. Auf der Unternehmensseite steht mit dem Zahlenwerk von United Parcel Service der Geschäftsbericht eines wichtigen Wettbewerbers der Deutschen Post auf dem Programm. Analysten rechnen mit einem Gewinn von 1,07 USD je Aktie.

Im frühen Frankfurter Spezialistenhandel sind vor allem die Geschäftszahlen der Deutschen Bank für das dritte Quartal das Hauptgesprächsthema. "Das Ergebnis überrascht positiv", so ein Marktteilnehmer. Auch wenn dies zum Teil auf die geringer als erwartet ausgefallene Risikovorsorge zurückzuführen sein dürfte. Die Tier-1-Ratio von 10,1% überzeuge, auch wenn einige Analysten mit einer höheren Quote gerechnet hätten. Die Aktien steigen um 0,6%. Noch dazu schlagen sie sich verglichen mit den anderen Aktien deutscher Kreditinstitute gut. Denn Commerzbank geben um 0,7% nach, Aareal Bank fallen um 0,9%.

Infineon verbilligen sich um 0,5%. Am Vorabend hat Wettbewerber Texas Instruments mit seinem Geschäftsausweis für das dritte Quartal und dem Ausblick auf das Schlussvierteljahr enttäuscht. MAN fallen nach einem überraschend schwachen Geschäftsbericht und einem nicht überzeugenden Ausblick des schwedischen Konkurrenten Volvo um 1,3% zurück.

Heidelberger Druckmaschinen geben um 2,6% nach. Der Anlagenbauer hat seinen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011/12 kassiert. Das Ziel eines ausgeglichenen Vorsteuerergebnisses könne wegen der konjunkturellen Aussichten voraussichtlich nicht erreicht werden. Für Kontron geht es um 0,9% nach unten. "Das dritte Quartal wie erwartet, aber der Margenausblick auf das Schlussvierteljahr ist problematisch", sagt Silvia-Quandt-Analyst Eerik Budarz mit Blick auf den Geschäftsbericht des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund erscheine das Erreichen der Zielsetzung für das Gesamtjahr schwierig.

DJG/jej/flf

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