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21.03.2012

XETRA-FRÜH/Im DAX werden Schnäppchen gekauft

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Rücksetzer vom Vortag dürfte es am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte wieder aufwärts gehen. Ein Bericht der New York Times, dem zufolge China die Restriktionen für Investments lockern will, stützt laut Händlern die Finanzmärkte. An der Wall Street legten die Kurse am Vorabend im späten Handel zu und in Asien erholen sie sich von ihren anfänglichen Verlusten. Der XDAX notiert gegen 8.19 Uhr MEZ bei 7.100 Punkten, das sind 0,6 Prozent oder 45 Punkte mehr als der Xetra-Schluss vom Dienstag.

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Rücksetzer vom Vortag dürfte es am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte wieder aufwärts gehen. Ein Bericht der New York Times, dem zufolge China die Restriktionen für Investments lockern will, stützt laut Händlern die Finanzmärkte. An der Wall Street legten die Kurse am Vorabend im späten Handel zu und in Asien erholen sie sich von ihren anfänglichen Verlusten. Der XDAX notiert gegen 8.19 Uhr MEZ bei 7.100 Punkten, das sind 0,6 Prozent oder 45 Punkte mehr als der Xetra-Schluss vom Dienstag.

Rückenwind dürfte der DAX vom Automobilsektor bekommen. Aktien von BMW, Daimler, VW und auch die Papiere der Zulieferer hatten am Vortag unter der Sorge um eine rasche Abschwächung des Wachstums in China arg gelitten. Hier könnten Investoren die niedrigen Kurse für Schnäppchenkäufe nutzen.

„Die Aktien- und Rohstoffmärkte haben konsolidiert und dafür einen schwächeren Ausblick auf die Konjunktur Chinas als Ausrede genutzt", sagt Conita Hung von Delta Asian Financial. „Dieser Faktor wird die Märkte noch eine Weile überschatten, aber meiner Ansicht nach nicht allzu lange", fügt Hung hinzu.

Euro steigt zum Dollar auf Zweiwochenhoch

Die Risikoneigung der Investoren nimmt also wieder etwas zu. Das ist auch im Anstieg des Ölpreises und des Euro zu erkennen. Die Gemeinschaftswährung ist zum Greenback in Asien auf ein Zweiwochenhoch von 1,3284 Dollar gestiegen. Auch zum Yen und zum Pfund Sterling hat der Euro leicht aufgewertet. „Der Euro konnte sich von seiner vorübergehenden Schwäche lösen und macht zum US-Dollar erneut Boden gut", sagt Ralf Umlauf von der Helaba.

„Insgesamt ist eine gewisse Stimmungsaufhellung an den Märkten nicht zu verkennen, worunter der Dollar als sicherer Hafen leidet", meint auch Lutz Karpowitz von der Commerzbank. Die Finanzmärkte hätten die Schuldenkrise in der Eurozone erst einmal „zu den Aktien gelegt". Und weil auf der Tagesagenda lediglich Zahlen zu den Hausverkäufen in den USA stehen, dürfte das Geschäft mit Euro gegen Dollar laut Karpowitz vor allem von technischen Aspekten getrieben sein.

SAP profitieren von Oracle-Zahlen

Am deutschen Aktienmarkt legen neben den Automobilaktien auch SAP im frühen Handel zu. Die Aktie gewinnt 0,5 Prozent auf 54,45 Euro. Die am Vorabend veröffentlichten Quartalszahlen des Kontrahenten Oracle stützen die SAP-Aktie. Der Softwarehersteller hat den Quartalsgewinn um fast ein Fünftel gesteigert. „Der US-Markt für Software wächst", meint Heino Ruland von Ruland Research. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass Oracle auf Kosten von SAP wachse. Oracle stiegen im späten Handel an der Nasdaq um 1,5 Prozent.

Gespannt warten Anleger auf die Hauptversammlung von Douglas, die gegen 10.30 Uhr beginnt. Hier könnte es turbulent werden, nachdem bekannt geworden ist, dass der Vorstandsvorsitzende Henning Kreke überlegt, zusammen mit seiner Familie den Konzern wieder zurückzukaufen und von der Börse zu nehmen. Douglas-Aktien sind am Dienstag auf den höchsten Stand seit Mitte Juni gestiegen. Am Mittwochmorgen tendieren die Papiere unverändert.

"Ganz klar negativ für SolarWorld", sagt equinet-Analyst Stefan Freudenreich mit Blick auf die jüngste Entscheidung des US-Handelsministeriums. Zum Schutz heimischer Hersteller beschloss die Behörde am Vorabend Zölle auf Importe von Solarzellen und -modulen aus China in Höhe von 2,9 bis 4,73 Prozent. "Die US-Tochter von SolarWorld hatte aber 100 Prozent gefordert, US-Analysten hatten mit 20 bis 30 Prozent gerechnet", sagt Freudenreich. Mit seiner Entscheidung habe das Ministerium zwar ein Zeichen gesetzt, allerdings reiche das Strafmaß bei weitem nicht aus, den Vorteil der Chinesen auszugleichen. SolarWorld fallen im Frankfurt Handel um 4 Prozent auf 3,22 Euro.

DJG/bek/kko

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