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05.06.2007

XETRA-MITTAG/DAX gut behauptet - Merck KGaA vor DAX-Aufstieg

FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die deutschen Aktienmärkte am Dienstagmittag. Der DAX steigt gegen 12.35 Uhr um 0,1% oder 6 auf 7.982 Punkte, nachdem er zuvor innerhalb einer engen Bandbreite schnelle Bewegungen in beide Richtungen gezeigt hatte. Nach den vorbörslichen Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten haben sich die Gemüter der Anleger wieder beruhigt. Aber trotz der Kursgewinne in Schanghai am Berichtstag geben Händler noch keine Entwarnung. Die dortigen extremen Volatilitäten seien ein Ausdruck großer Verunsicherung. Das Ganze sehe stark nach einer Bärenmarkt-Rally aus, heißt es. Im Vergleich zu den Exzessen an den chinesischen Börsen seien die Aussichten hierzulande günstig, denn die Kursgewinne seien durch die deutlichen Anstiege der Unternehmensgewinne gedeckt. Im Blick stehen vor allem Zinssorgen. Sie belasten vor allem die Versorger, aber auch Bankenwerte. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte die Leitzinsen entgegen den Erwartungen vieler Marktteilnehmer bereits im zweiten Halbjahr über die Marke von 4% hinaus weiter erhöhen, heißt es. Der Zinsausblick sei ungünstiger geworden. Mit besonderem Interesse wartet der Markt daher auf Aussagen der Notenbankpräsidenten Bernanke, Trichet und Fukui auf der International Monetary Conference der Credit Suisse in Kapstadt. Zudem steht in den USA der ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe an. Psychologisch unterstützt sei der DAX um 7.900 Punkte, eine technisch stärkere Unterstützung sehen Händler erst bei 7.780 Punkten. Merck KGaA stehen gleich zweifach im Blick des Marktes. Neben der für den Abend erwarteten Kür zum DAX-Mitglied stützten auch Aussagen vom ASCO-Kongress die Stimmung für die Aktie, heißt es. Sowohl ein Darmkrebsmedikament als auch ein Medikament gegen Gehirntumore hätten positive Studienergebnisse gebracht. Merck KGaA rücken um 5,9% auf 104,44 EUR vor. Der wahrscheinliche DAX-Absteiger Altana gewinnt 2,2% auf 19,16 EUR. Bayer notieren mit einem Plus von 1,3% auf 55,17 EUR. Das Sentiment habe sich mit neuen Nachrichten zur Wirksamkeit des Medikaments "Nexavar" gegen Leberkrebs weiter verbessert, heißt es. Mehrere Händler sagen übereinstimmend, es gebe auch "vage Übernahme-Gerüchte". Ähnliches gilt für die Commerzbank, die um 2,2% steigen auf 37,82 EUR. Überraschend positiv reagieren TUI auf die Genehmigung der First-Choice- Übernahme durch die Kartellbehörden. Die Auflage, die Tochter Budget Travel in Irland zu verkaufen, sei so erwartet worden, heißt es. TUI steigen um 0,7% auf 20,44 EUR. Allianz gewinnen 0,1% auf 172,71 EUR und profitieren weiter von einer positiven Analystenstudie vom Freitag. Die Aktie steigt zudem gemeinsam mit BNP-Paribas in den "Dow Jones Global Titan 50 Index" auf. Unter Abgabedruck stehen dagegen die schwergewichteten und vielfach als zinsreagibel geltenden Versorger. E.ON geben um 1,4% auf 120,01 EUR nach, RWE ermäßigen sich 0,5% auf 83,84 EUR. Händler machen dafür Zinssorgen verantwortlich. adidas fallen mit minus 1,1% auf 46,50 EUR etwas deutlicher zurück. Hier belastet der Verkauf des Aktien-Pakets des Großinvestoren Mike Ashley. Ashley war mit 3% an adidas beteiligt. Im MDAX springen Wacker Chemie dank starker Nachfrage um 4,6% auf 162,10 EUR. IWKA werden hingegen von Abgaben um 1,7% auf 25,55 EUR gedrückt. Der Wert war zuletzt mehrfach an der Marke von 26 EUR gescheitert. Im TecDAX sind Solarwerte gesucht: Conergy rallieren um 7,5% auf 60,79 EUR, Ersol um 3,7% auf 59,90 EUR.DJG/mod

FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die deutschen Aktienmärkte am Dienstagmittag. Der DAX steigt gegen 12.35 Uhr um 0,1% oder 6 auf 7.982 Punkte, nachdem er zuvor innerhalb einer engen Bandbreite schnelle Bewegungen in beide Richtungen gezeigt hatte. Nach den vorbörslichen Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten haben sich die Gemüter der Anleger wieder beruhigt. Aber trotz der Kursgewinne in Schanghai am Berichtstag geben Händler noch keine Entwarnung. Die dortigen extremen Volatilitäten seien ein Ausdruck großer Verunsicherung. Das Ganze sehe stark nach einer Bärenmarkt-Rally aus, heißt es. Im Vergleich zu den Exzessen an den chinesischen Börsen seien die Aussichten hierzulande günstig, denn die Kursgewinne seien durch die deutlichen Anstiege der Unternehmensgewinne gedeckt. Im Blick stehen vor allem Zinssorgen. Sie belasten vor allem die Versorger, aber auch Bankenwerte. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte die Leitzinsen entgegen den Erwartungen vieler Marktteilnehmer bereits im zweiten Halbjahr über die Marke von 4% hinaus weiter erhöhen, heißt es. Der Zinsausblick sei ungünstiger geworden. Mit besonderem Interesse wartet der Markt daher auf Aussagen der Notenbankpräsidenten Bernanke, Trichet und Fukui auf der International Monetary Conference der Credit Suisse in Kapstadt. Zudem steht in den USA der ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe an. Psychologisch unterstützt sei der DAX um 7.900 Punkte, eine technisch stärkere Unterstützung sehen Händler erst bei 7.780 Punkten. Merck KGaA stehen gleich zweifach im Blick des Marktes. Neben der für den Abend erwarteten Kür zum DAX-Mitglied stützten auch Aussagen vom ASCO-Kongress die Stimmung für die Aktie, heißt es. Sowohl ein Darmkrebsmedikament als auch ein Medikament gegen Gehirntumore hätten positive Studienergebnisse gebracht. Merck KGaA rücken um 5,9% auf 104,44 EUR vor. Der wahrscheinliche DAX-Absteiger Altana gewinnt 2,2% auf 19,16 EUR. Bayer notieren mit einem Plus von 1,3% auf 55,17 EUR. Das Sentiment habe sich mit neuen Nachrichten zur Wirksamkeit des Medikaments "Nexavar" gegen Leberkrebs weiter verbessert, heißt es. Mehrere Händler sagen übereinstimmend, es gebe auch "vage Übernahme-Gerüchte". Ähnliches gilt für die Commerzbank, die um 2,2% steigen auf 37,82 EUR. Überraschend positiv reagieren TUI auf die Genehmigung der First-Choice- Übernahme durch die Kartellbehörden. Die Auflage, die Tochter Budget Travel in Irland zu verkaufen, sei so erwartet worden, heißt es. TUI steigen um 0,7% auf 20,44 EUR. Allianz gewinnen 0,1% auf 172,71 EUR und profitieren weiter von einer positiven Analystenstudie vom Freitag. Die Aktie steigt zudem gemeinsam mit BNP-Paribas in den "Dow Jones Global Titan 50 Index" auf. Unter Abgabedruck stehen dagegen die schwergewichteten und vielfach als zinsreagibel geltenden Versorger. E.ON geben um 1,4% auf 120,01 EUR nach, RWE ermäßigen sich 0,5% auf 83,84 EUR. Händler machen dafür Zinssorgen verantwortlich. adidas fallen mit minus 1,1% auf 46,50 EUR etwas deutlicher zurück. Hier belastet der Verkauf des Aktien-Pakets des Großinvestoren Mike Ashley. Ashley war mit 3% an adidas beteiligt. Im MDAX springen Wacker Chemie dank starker Nachfrage um 4,6% auf 162,10 EUR. IWKA werden hingegen von Abgaben um 1,7% auf 25,55 EUR gedrückt. Der Wert war zuletzt mehrfach an der Marke von 26 EUR gescheitert. Im TecDAX sind Solarwerte gesucht: Conergy rallieren um 7,5% auf 60,79 EUR, Ersol um 3,7% auf 59,90 EUR.DJG/mod

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