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05.02.2009

XETRA-MITTAG/DAX noch etwas leichter - Aber deutlich über Tief

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt tendieren die Kurse am Donnerstagmittag überwiegend etwas leichter. Der DAX verliert gegen 13.22 Uhr noch 33 Punkte oder 0,7% auf 4.457 Punkte. Damit hat er die Verluste aus dem Eröffnungsgeschäft zum großen Teil aufgeholt, als er bis auf knapp 4.400 Punkte zurückgefallen war. "Der Markt hofft auf eine Beendigung der Rezession mit Hilfe der großen Konjunkturpakete", so ein Händler.

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt tendieren die Kurse am Donnerstagmittag überwiegend etwas leichter. Der DAX verliert gegen 13.22 Uhr noch 33 Punkte oder 0,7% auf 4.457 Punkte. Damit hat er die Verluste aus dem Eröffnungsgeschäft zum großen Teil aufgeholt, als er bis auf knapp 4.400 Punkte zurückgefallen war. "Der Markt hofft auf eine Beendigung der Rezession mit Hilfe der großen Konjunkturpakete", so ein Händler.

Am Markt werde weiterhin von defensiven in zyklische Aktien gewechselt, also aus konjunkturresistenten in konjunkturabhängige Titel. "Der Risikoappetit kehrt zurück", so ein Händler. Jetzt sei entscheidend, dass von der Zinsentscheidung der EZB kein Störfeuer komme.

Eine Zinsveränderung wird nicht erwartet, so dass die Aufmerksamkeit ganz auf den begleitenden Kommmentar gerichtet sein dürfte. In Großbritannien als einer der angeschlagensten Volkswirtschaften Europas sind die Sätze erneut um 50 Basispunkte auf 1% und damit ein neues Rekordtief gesenkt worden. Neue Impulse könnten am Nachmittag von US-Konjunkturdaten wie der Produktivität oder den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung ausgehen. Allerdings werden dieses Daten von dem am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht überschattet.

Zur technischen Situation meinen Marktanalysten, unterstützt sei der DAX bei 4.400 Punkten, auf Widerstand stoße er am Mittwoch-Hoch bei 4.546 Punkten.

Deutsche Bank haben sich nach einer Verkaufswelle im frühen Geschäft nun zwischen 20 EUR und 21 EUR eingependelt, am Mittag verlieren sie 3,3% auf 20,53 EUR. Die schwachen Ergebnisse im vergangenen Jahr deckten sich weitgehend mit den Analystenschätzungen, heißt es am Markt. Positiv, aber ebenfalls den Erwartungen entsprechend, sei die Kernkapitalquote von 10,1%. Für die Erholung verantwortlich seien jedoch die Aussagen, nach denen keine weiteren Abschreibungen geplant sind.

Ins Plus gedreht sind am Vormittag Thyssen, die um 1,1% auf 17,70 EUR steigen. "Die Verkaufswelle am Morgen hat den Aufschwung nur unterbrochen, nicht beendet", so ein Händler. Am Markt werde weiterhin aus defensiven Titeln in Zykliker umgeschichtet. Bereits in Asien hätten sich Stahlwerte vergleichsweise gut entwickelt. Der Markt setze auf die Konjunkturprogramme. "Zugleich hofft der Markt, dass dem Protektionismus in den USA eine Absage erteilt wird", so der Händler. Salzgitter ziehen um 0,6% auf 61,92 EUR an.

Auch SAP legen deutlich zu. Münchener Rück steigen um 1,5% und profitieren von einer Hochstufung auf Neutral durch die Analysten der UBS, nachdem sie am Vortag deutlich nachgegeben hatten. In der zweiten Reihe ziehen Hannover Rück sogar um 4,1% an auf 27,84 EUR.

Nach der Rally vom Vortag werden bei den Automobilwerten Gewinne mitgenommen. Daimler verlieren um 2,9%, BMW um 1,0% und VW um 4,7%. Infineon büßen 3,6% auf 0,66 EUR ein, nachdem J.P. Morgan die Aktien vor den Geschäftszahlen am Freitag auf "Underweight" herabgesetzt hat.

Im TecDAX gewinnen IDS Scheer 5,1% auf 5,80 EUR. IDS Scheer hat beim bereinigten EBIT sowohl die Markterwartung als auch die Schätzung von Commerzbank Corporates & Markets (CBCM) übertroffen. Geholfen hat dabei der Auftrag der Bundeswehr.

Leoni liegen im MDAX auf Erholungskurs und steigen um 4,7% auf 9,16 EUR. Händler sprechen von spekulativen Käufen. "Der Markt hofft weiterhin auf steuerliche Begünstigungen für Autos in den USA", so ein Händler zu den laufenden Diskussionen. Der Kurs sei "ausgebombt", der Markt hoffe auf eine Bodenbildung. Nach der Gewinnwarnung vom Mittwoch seien die Kursziele zwar gefallen, viele lägen aber immer noch über dem derzeitigen Niveau. Der MDAX steigt um 0,5% und der TecDAX um 0,3%.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/mif/raz Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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