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29.08.2008

XETRA-MITTAG/Knapp behauptet - Amplitudenspiel auf Vortagesniveau

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt tritt am Freitagmittag mehr oder minder auf der Stelle. Um 13.20 Uhr verliert der DAX 0,1% oder 3 Punkte auf 6.418. Händler berichten von einem ruhigen Geschäft bei dünnen Umsätzen. Der DAX müsse zunächst einmal die Gewinne des Vortages verarbeiten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Frage nach der Zukunft der Dresdner Bank. Ob es im weiteren Handelsverlauf zu Gewinnmitnahmen oder einer weiteren Leereindeckungswelle komme, hänge von den US-Konjunkturdaten am Nachmittag ab, heißt es am Markt.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt tritt am Freitagmittag mehr oder minder auf der Stelle. Um 13.20 Uhr verliert der DAX 0,1% oder 3 Punkte auf 6.418. Händler berichten von einem ruhigen Geschäft bei dünnen Umsätzen. Der DAX müsse zunächst einmal die Gewinne des Vortages verarbeiten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Frage nach der Zukunft der Dresdner Bank. Ob es im weiteren Handelsverlauf zu Gewinnmitnahmen oder einer weiteren Leereindeckungswelle komme, hänge von den US-Konjunkturdaten am Nachmittag ab, heißt es am Markt.

So werden die Persönlichen Ausgaben für Juli, der Chicagoer Einkaufsmanagerindex sowie die zweite Umfrage der Universität Michigan zur US-Verbraucherstimmung im August veröffentlicht. Aus technischer Sicht treffe der DAX bei 6.440 Punkten auf Widerstand, so ein technischer Analyst. Als unterstützt gilt der Index bei 6.290 Zählern. Der DAX habe am Donnerstag seinen kurzfristigen Abwärtstrend überwunden, damit habe sich die technische Situation aufgehellt, heißt es weiter.

Commerzbank geben die Gewinne aus dem frühen Handel wieder ab und fallen deutlich ins Minus. Es konkretisieren sich die Hinweise, dass die Dresdner Bank an die Commerzbank verkauft wird. "Der Markt setzt zunehmend auf einen Zuschlag für die Commerzbank", heißt es im Handel. Der Vorstand der Allianz wird seinem Aufsichtsrat in der Sitzung am Sonntag Presseberichten zufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit den Verkauf an die Commerzbank empfehlen. Die Aktie verliert 2,8% auf 19,89 EUR, während es für Allianz um 0,7% auf 114,31 EUR in die entgegengesetzte Richtung geht.

Infineon und Deutsche Börse werden von Gewinnmitnahmen gedrückt. Händler verweisen darauf, dass sie am Vortag stark gestiegen sind. "Infineon leiden vielleicht auch etwas unter den schwachen Margen von Dell", so ein Marktteilnehmer. Infineon geben um 1,9% auf 5,84 EUR nach, Deutsche Börse verlieren 0,8% auf 63,18 EUR.

Die Automobiltitel hinken erneut dem Markt hinterher. Daimler folge Peugeot auf dem Weg nach unten, so Stimmen aus dem Handel. Das Umfeld für die Fahrzeughersteller bleibe besonders in den USA schlecht, heißt es. Bei den US-Konzernen sei kein Ende der Krise absehbar. Daimler verlieren 1% auf 40,03 EUR und Volkswagen geben um 0,7% auf 203,53 EUR nach.

Im MDAX fallen Norddeutsche Affinerie nach Bekanntgabe von Zahlen um 0,9% auf 31,67 EUR. Diese sind nach Einschätzung der NordLB im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Die Synergien aus der Übernahme von Cumerio verliefen bislang planmäßig. Die UniCredit weist derweil darauf hin, dass sich die operativen Gewinne zwar auf einem hohen Niveau bewegten, das Momentum aber eher nachlassen dürfte.

Anziehende Umsätze sehen Marktteilnehmer bei Leoni. Die Aktie profitiere von der Konsolidierungsspekulation in der Branche, auch nach der Übernahme von Peguform durch Polytec. "Leoni ist einer der Zulieferer mit hohem Free-Float", so eine Analystin. Zur Technik heißt es, der Kurs habe die 200-Tage- und die 90-Tage-Linie überwunden, technisch sei nun ein Anstieg bis 34,30 EUR drin. Kurs plus 5,5% auf 30,50 EUR.

IVG liegen an der Spitze der Gewinner im MDAX. Händler verweisen auf eine Empfehlung des Börsenbriefs "die Actien-Börse". Dort heißt es, der "innere Wert" der IVG liege zwischen 23 und 26 EUR je Aktie. Die Aktie steigt um 6,4% auf 12,55 EUR.

Nach dem kräftigen Kursabsturz bei Wirecard in Verbindung mit den Vorwürfen der SDK fassen die Anleger wieder Vertrauen in die Papiere. Es werde anscheinend davon ausgegangen, dass das von Wirecard beauftragte Sondergutachten von Ernst & Young im Zusammenhang mit den Vorwürfen der Bilanzmanipulation keine negativen Überraschungen liefern werde, so ein Marktteilnehmer. Die Aktie legt um 7,3% auf 8,55 EUR zu.

DJG/mif/flf

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