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15.05.2007

XETRA-MITTAG/Knapp behauptet - US-Sorgen belasten

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag knapp behauptet und ist damit wieder ins Minus gefallen. Der DAX verliert gegen 12.50 Uhr 0,2% bzw 16 Punkte auf 7.443. Händler verweisen als Anlass der leichten Abgaben auf den schwachen Zwischenbericht der US-Baumarktkette Home Depot, der am Mittag veröffentlicht wurde. Hierdurch seien Zweifel an dem Zustand der US-Wirtschaft wieder angefacht worden.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag knapp behauptet und ist damit wieder ins Minus gefallen. Der DAX verliert gegen 12.50 Uhr 0,2% bzw 16 Punkte auf 7.443. Händler verweisen als Anlass der leichten Abgaben auf den schwachen Zwischenbericht der US-Baumarktkette Home Depot, der am Mittag veröffentlicht wurde. Hierdurch seien Zweifel an dem Zustand der US-Wirtschaft wieder angefacht worden.

Positiv aufgenommen wurden dagegen am Vormittag neue Zahlen zur deutschen Wirtschaft, die im ersten Quartal noch stärker gewachsen ist als erwartet. Zudem haben RWE und Deutsche Post sowie einige Unternehmen der zweiten Reihe mit ihren Quartalsergebnissen die Erwartungen deutlich geschlagen.

Noch hielten sich aber viele Anleger zurück und warteten auf neue Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag, darunter die Verbraucherpreise. Aus technischer Sicht könnte der DAX zunächst eine Handelsspanne zwischen 7.300 und 7.520 bis 7.539 Punkten etablieren, heißt es. Ein Anstieg über das Jahreshoch bei 7.539 Punkten würde ein neues Kaufsignal erzeugen.

Im Blick des Markts stehen neben RWE und Deutscher Post weiter DaimlerChrysler. Die Aktie des Automobilherstellers profitiert mit einem Aufschlag von 2,5% auf 63,21 EUR von positiven Analystenstimmen. Die UBS hat ein Kursziel von 75 EUR ausgegeben, die Deutsche Bank hat ihr Ziel von 73 EUR bestätigt. Händler raten aber von zu viel Euphorie ab. Schließlich habe das Management mit dem "Chrysler-Abenteuer riesige Milliarden-Beträge in den Sand gesetzt", so ein Händler.

RWE gewinnen 0,7% auf 82,57 EUR, während Deutsche Post nach Anfangsgewinnen unverändert tendieren. Beide Unternehmen haben die Erwartungen an die Quartalszahlen laut Händlern deutlich geschlagen. Der Umsatz von RWE liege im Rahmen der Erwartungen, der Ergebnis-Ausweis deutlich darüber. Bei der Post hätten besonders die Bereiche Express und Logistik die Prognosen deutlich übertroffen. Auf Erholungskurs sehen Händler Altana, die um 2,7% auf 19,88 EUR steigen.

Deutsche Postbank geben weitere 2,5% auf 65,30 EUR nach, nachdem sie am Montag bereits mit Abschlägen auf ihren Quartalsbericht reagiert hatten. Von Gewinnmitnahmen sprechen Händler mit Blick auf den Abschlag bei Deutsche Bank, die um 1,4% auf 115,10 EUR fallen. Ähnlich sieht es bei Henkel aus, die bei dünnen Umsätzen um 1,4% auf 113,87 EUR sinken.

Die WestLB stuft Hochtief auf "Buy" hoch, nachdem das Unternehmen gute Zahlen zum ersten Quartal vorgelegt hat. Die Aktie steigt um 3,9% auf 81,72 EUR. Auch die Quartalszahlen von Symrise sind nach Einschätzung von Analyst Sebastian Satz von HSBC Trinkaus "sehr positiv" ausgefallen. Die Aktie gewinnt 1,3% auf 22,06 EUR. Nach der Vorlage überzeugender Zahlen von Salzgitter für das erste Quartal zeigen sich die Analysten der HypoVereinsbank (HVB) überzeugt, dass Umsatz und Gewinn des Konzerns auch weiterhin von einer kräftigen Nachfrage und steigenden Preisen angetrieben werden. Sie erhöhen das Kursziel auf 150 von 120 EUR. Die Aktie steigt um 0,5% auf 132,20 EUR.

Im TecDAX profitieren Q-Cells von guten Quartalszahlen und legen um 2% auf 50,80 EUR zu. Ersol stehen nach ihrem Zwischenbericht unter Druck. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt (HSBC TuB) bezeichnen die Ergebnisse als "etwas enttäuschend". Die Aktie sinkt um 1,7% auf 56,00 EUR.

Kontron wiederum ziehen um 1,4% auf 13,47 EUR an. Das Unternehmen will 1 Mio Stückaktien im Wert von rund 13 Mio EUR einziehen und mindestens 20 Mio EUR für Aktienrückkäufe, das Ablösen von Aktienoptionen und Dividendenausschüttungen verwenden. Erfolgreich ist unterdessen das Börsendebüt des Baumaschinenherstellers Wacker Construction ausgefallen. Zu 22 EUR je Aktie ausgegeben lag der erste Kurs bei 24,60 EUR, der auch aktuell noch bezahlt wird.

DJG/mif/reh

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