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09.10.2009

XETRA-MITTAG/Knapp behauptet - Zurückhaltendes Geschäft

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die deutschen Aktien am Freitagmittag und zeigen sich nach dem Aufschwung am Vortag zurückhaltend. Der DAX sinkt gegen 13.14 Uhr um 2 auf 5.714 Punkte. Die US-Vorgaben seien mit leichter Enttäuschung zur Kenntnis genommen worden, heißt es. Schließlich hätten Alcoa die Gewinne im Verlauf zum großen Teil abgegeben. Nach vorbörslichen Gewinnen von zeitweise über 6% gingen die Aktien mit einem mageren Plus von 1,1% aus der Sitzung.

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die deutschen Aktien am Freitagmittag und zeigen sich nach dem Aufschwung am Vortag zurückhaltend. Der DAX sinkt gegen 13.14 Uhr um 2 auf 5.714 Punkte. Die US-Vorgaben seien mit leichter Enttäuschung zur Kenntnis genommen worden, heißt es. Schließlich hätten Alcoa die Gewinne im Verlauf zum großen Teil abgegeben. Nach vorbörslichen Gewinnen von zeitweise über 6% gingen die Aktien mit einem mageren Plus von 1,1% aus der Sitzung.

Das übergeordnete und positive Thema bleibe aber der starke Liquiditätsfluss an die Kapitalmärkte, eine Entwicklung, die so schnell nicht nachlassen dürfte. Wichtige Unternehmensnachrichten bzw Konjunkturdaten gebe es am Berichtstag nicht zu verarbeiten, so dass der Nachmittag ruhig verlaufen dürfte. Aus technischer Sicht bleibe die Konsolidierungsstimmung erhalten, solange der DAX nicht über das Jahreshoch bei 5.760 Punkten steige. Unterstützt sei der DAX bei 5.660 und 5.575 Punkten.

Die Stahl-und Rohstoffwerte leiden etwas unter den schwachen Vorgaben aus dem europäischen Ausland. K+S geraten auch wegen den Kali-Preisen unter Druck. Laut dem "Fertilizer Monthly Bulletin" sind in China zuletzt nur noch 340 bis 350 USD je Tonne Kali erzielt worden, so ein Händler. "Enttäuschend ist das auch gemessen an den 460 USD je Tonne in Indien vor einigen Wochen", meint der Marktteilnehmer.

Eine weißrussische Kali-Gruppe erwarte nun nur noch einen weltweiten Branchen-Absatz von der Hälfte des 2008er Niveaus. Allerdings rechne das Unternehmen mit einer kräftigen Erholung im kommenden Jahr. K+S verlieren 2,3% auf 38,01 EUR.

Versicherer profitieren von einer zuversichtlichen Sektorstudie von Exane BNP. Allianz rücken um 0,7% auf 87,20 EUR vor. Münchener Rück steigen um 0,6% auf 113,13 EUR. Die Analysten von J.P.Morgan haben das Kursziel des Versicherers leicht erhöht und betonen das Kurspotenzial.

Dagegen neigen die defensiven Werte etwas zur Schwäche. Neben den Versorgern geben Fresenius 1% auf 39,97 EUR nach. "Das ist Folge der laufenden Umschichtungen in Zykliker", sagt ein Händler. Stada profitieren von einer Studie der BoA-ML und legen um 5,5% auf 19,86 EUR zu. Die Analysten haben die Analyse der Aktie mit der Empfehlung "Kaufen" aufgenommen. Leoni gewinnen 1,2% auf 15,65 EUR. Das Unternehmen rechnet laut "Börsen-Zeitung" für das kommende Jahr mit einem Umsatzplus von über 10% und mit einem operativen Gewinn. Im laufenden Jahr liege der Umsatz am oberen Ende der Erwartungen. "Der Auftragseingang für Autoelektronik zieht seit August stark an", so ein Händler.

Dialog Semiconductor profitieren weiter von einer Studie der DZ-Bank. Die Analysten hätten das Ziel auf 6 EUR von 4,80 EUR angehoben, heißt es aus dem Handel. Das Unternehmen habe sich zuletzt positiv zu den Zukunftsaussichten geäußert, die Produktpalette solle erweitert werden. Dialog gewinnen 6,5% auf 4,45 EUR.

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