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08.04.2008

XETRA-MITTAG/Schwach - Deutsche Börse unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag dank mäßiger Vorgaben schwach. Gegen 13.00 Uhr verliert der DAX 1,4% oder 92 auf 6.729 Punkte. Nach den kräftigen Aufschlägen der vergangenen Handelstage wird der deutsche Standardwerteindex nunmehr von Gewinnmitnahmen belastet, die ein Mix aus schlechten Vorgaben der Börsen in Übersee und negativen Nachrichten aus einzelnen Sektoren ausgelöst hat. Besonders kräftig kommen Technologie- und Finanzwerte unter die Räder. Darüber hinaus wird der deutsche Aktienmarkt durch den weiter anziehenden Ölpreis sowie den schwachen Start in die US-Berichtssaison belastet.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag dank mäßiger Vorgaben schwach. Gegen 13.00 Uhr verliert der DAX 1,4% oder 92 auf 6.729 Punkte. Nach den kräftigen Aufschlägen der vergangenen Handelstage wird der deutsche Standardwerteindex nunmehr von Gewinnmitnahmen belastet, die ein Mix aus schlechten Vorgaben der Börsen in Übersee und negativen Nachrichten aus einzelnen Sektoren ausgelöst hat. Besonders kräftig kommen Technologie- und Finanzwerte unter die Räder. Darüber hinaus wird der deutsche Aktienmarkt durch den weiter anziehenden Ölpreis sowie den schwachen Start in die US-Berichtssaison belastet.

Nachdem der DAX bereits im frühen Handelsgeschehen das Tagestief vom Montag bei 6.795 Zählern unterschritten hat, ist der Index aus charttechnischer Sicht nunmehr in seine Konsolidierungsbox zurückgekehrt. Damit könnte er bis zur ursprünglichen Ausbruchslinie bei 6.660 Zählern nachgeben. Auf Widerstand trifft der DAX bei 6.885 Punkten.

Am Montag hat der Aluminiumhersteller Alcoa als traditionell erstes US-Unternehmen seine Zahlen für das erste Quartal vorgelegt und die Märkte enttäuscht. Daneben hat die Umsatzwarnung des Chip-Herstellers AMD für eine negative Überraschung gesorgt. Auch die Nachricht, dass die südkoreanische Halbleiterschmiede Hynix lediglich bei einigen Kunden marginale Preiserhöhungen für ihre DRAM-Bausteine durchsetzen konnte, wurde negativ aufgenommen.

Infineon führen denn auch die Verliererliste im DAX an und verbilligen sich nach der Rally der zurückliegenden Handelstage um 6,5% auf 4,75 EUR. Deutsche Postbank geben um 4,3% auf 58,34 EUR nach. Die Papiere werden von einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" belastet, dem zufolge die Deutsche Post keine sonderliche Eile beim Verkauf ihrer Tochtergesellschaft hat. Deutsche Post selbst fallen um 1,6% auf 20,32 EUR. Auch andere Finanzwerte geben nach: Commerzbank verbilligen sich um 2,4% auf 21,93 EUR und Deutsche Börse geben um 5,4% auf 98,80 EUR nach.

Laut Händlern wird der Bankensektor am Berichtstag auch von den Aussagen des CEO von BNP Paribas belastet. Zwar hat die Bank ihr Einnahmenziel für das laufende Jahr im Bereich Corporate and Investment Banking bestätigt, bezeichnet es allerdings als eine "Herausforderung".

Das Minus der Postbank-Aktie von 4,4% auf 58,23 EUR begründen Händler mit einem Bericht in der "FAZ", nach dem die Post beim Verkauf der Postbank keine Eile habe und noch in der Beratungsphase sei.

ThyssenKrupp leiden unter schlechten Nachrichten aus Asien: Dort hat der südkoreanische Stahlhersteller Posco Preiserhöhungen für Kohle von 205% bis 210% zugestimmt. Zudem hat das Unternehmen die angekündigten Preiserhöhungen für Stahlprodukte noch nicht durchgesetzt. ThyssenKrupp werden in Sippenhaft genommen und verlieren 2,2% auf 36,65 EUR.

Besser schlagen sich dagegen defensive Werte wie Bayer, E.ON und RWE. Volkswagen werden durch das Absatzplus im ersten Quartal von 8,4% gegenüber dem Vorjahr gestützt und verlieren lediglich 0,2% auf 185,15 EUR.

Der Rückzug von J.P.Morgan belastet laut Händlern auf den Kurs von Arques. J.P.Morgan hat den Anteil auf weniger als 3% abgebaut. Außerdem haben die Analysten des Bankhaus Lampe das Kursziel auf 7,50 EUR halbiert. Die Aktie fällt um 11,7% auf 8,25 EUR.

Größte Verlierer im TecDAX sind die Solarwerte. Solon verbilligen sich um 7,3% auf 48,28 EUR und Centrotherm fallen um 5% auf 48 EUR.

DJG/mif/raz

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