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25.06.2007

XETRA-MITTAG/Schwächer - Deutsche Bank unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter mit schwacher Tendenz präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt am Montagmittag. Der DAX fällt gegen 13.02 Uhr um 1,2% oder 99 auf 7.850 Punkte. Die schwachen US-Vorgaben vom Freitag seien "wie immer eins zu eins" vom deutschen Markt übernommen worden, heißt es im Handel. Die Anleger warteten auf die neuen US-Konjunkturdaten wie Chicago-Fed, "Existing Home Sales", US-Verbrauchervertrauen und "Durable Goods" am Nachmittag und in den kommenden Tagen. Im Vorfeld sei der Markt nervös, heißt es. Dazu passe, dass sich in einigen Indizes kurzfristig Tops entwickelten. Andererseits könnte sich die Situation auch mit Käufen in Richtung Halbjahres-Ultimo wieder verbessern. Erst über 8.000 Punkten entspanne sich die Situation wieder und ein weiterer Test des Allzeit-Hochs bei 8.136 Punkten werde wahrscheinlich, heißt es. Besonders unter Druck stehen die Finanzwerte: Deutsche Bank geben 2,6% auf 107,73 EUR ab, Allianz 1,2% auf 175,45 EUR und Commerzbank 1,7% auf 35,11 EUR. Damit schließen sie sich an die US-Entwicklung vom Freitag an. Dort hatten die Finanzwerte unter den Finanzproblemen zweier Hedgefonds von Bear Stearns gelitten. Anleger befürchten ein Überschwappen der Krise. Auf der anderen Seite liegen ebenfalls wie in den USA nicht-konjunkturabhängige Titel wie Henkel und FMC vergleichsweise gut im Markt. FMC steigen sogar um 0,6% auf 34,04 EUR. Siemens geben 0,6% auf 104,41 EUR nach. Im frühen Handel kletterten die Papiere noch bis auf 106,23 EUR und profitierten damit nicht nur von erhöhten Kurszielen von J.P. Morgan, Citigroup und Merrill Lynch, sondern auch von Spekulationen um VDO. Laut einem Pressebericht könnte Continental bis zu 13 Mrd EUR für das Tochterunternehmen zahlen. Eingepreist sei bislang ein Continental-Gebot zwischen 10 und 11 Mrd EUR, meint ein Händler. Continental-Papiere verbilligen sich um 1,5% auf 101,03 EUR. MAN verlieren 2,3% auf 104,99 EUR, BASF fallen an ihrem Investoren-Tag um 0,8% auf 93,88 EUR zurück. Im MDAX brechen die Papiere der Norddeutschen Affinerie um 4,6% auf 32,10 EUR ein. Das Unternehmen will sich mit dem belgischen Wettbewerber Cumerio zusammenschließen und bietet hierfür 30 EUR in bar je Cumerio-Aktie. Ein Analyst nahm die angekündigte Übernahme wenig begeistert auf: "Die Norddeutsche Affinerie zahlt einen phantastischen Preis an die Cumerio-Aktionäre", so der Experte mit Blick auf den bereits ambitionierten Aktienkurs der Belgier sowie den zusätzlichen Aufschlag. Zudem sei der Schritt strategisch fraglich. Vossloh verlieren 4,1% auf 84,89 EUR. KarstadtQuelle liegen zum Start des Immobilienverkaufsprozesses um 1,2% oben bei 25,32 EUR. Laut Angaben des Unternehmens gibt es mehr als 20 Interessenten für das Immobilienportfolio und der Mindesterlös liege bei 800 Mio EUR. Im schwach notierenden TecDAX ziehen GPC Biotech gegen den Trend um 2,1% auf 19,95 EUR an. Das Biotechunternehmen hat einen Vertriebspartner für "Satraplatin" in Japan gefunden. Ersol halten sich ebenfalls sehr fest. Dagegen geben freenet-Aktien um 0,2% auf 23,97 EUR nach. Laut der "FAZ" fordert nun die britische Fondsgesellschaft Hermes einen kompletten oder teilweisen Verkauf des Konzerns an industrielle Partner. "Nach den jüngsten Restrukturierungsforderungen von Florian Homm nimmt der Druck auf das Unternehmen weiter zu", sagt ein Händler. Es werde in Zukunft für das Management immer schwerer werden, sich den Forderungen zu entziehen. DJG/mod/raz

FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter mit schwacher Tendenz präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt am Montagmittag. Der DAX fällt gegen 13.02 Uhr um 1,2% oder 99 auf 7.850 Punkte. Die schwachen US-Vorgaben vom Freitag seien "wie immer eins zu eins" vom deutschen Markt übernommen worden, heißt es im Handel. Die Anleger warteten auf die neuen US-Konjunkturdaten wie Chicago-Fed, "Existing Home Sales", US-Verbrauchervertrauen und "Durable Goods" am Nachmittag und in den kommenden Tagen. Im Vorfeld sei der Markt nervös, heißt es. Dazu passe, dass sich in einigen Indizes kurzfristig Tops entwickelten. Andererseits könnte sich die Situation auch mit Käufen in Richtung Halbjahres-Ultimo wieder verbessern. Erst über 8.000 Punkten entspanne sich die Situation wieder und ein weiterer Test des Allzeit-Hochs bei 8.136 Punkten werde wahrscheinlich, heißt es. Besonders unter Druck stehen die Finanzwerte: Deutsche Bank geben 2,6% auf 107,73 EUR ab, Allianz 1,2% auf 175,45 EUR und Commerzbank 1,7% auf 35,11 EUR. Damit schließen sie sich an die US-Entwicklung vom Freitag an. Dort hatten die Finanzwerte unter den Finanzproblemen zweier Hedgefonds von Bear Stearns gelitten. Anleger befürchten ein Überschwappen der Krise. Auf der anderen Seite liegen ebenfalls wie in den USA nicht-konjunkturabhängige Titel wie Henkel und FMC vergleichsweise gut im Markt. FMC steigen sogar um 0,6% auf 34,04 EUR. Siemens geben 0,6% auf 104,41 EUR nach. Im frühen Handel kletterten die Papiere noch bis auf 106,23 EUR und profitierten damit nicht nur von erhöhten Kurszielen von J.P. Morgan, Citigroup und Merrill Lynch, sondern auch von Spekulationen um VDO. Laut einem Pressebericht könnte Continental bis zu 13 Mrd EUR für das Tochterunternehmen zahlen. Eingepreist sei bislang ein Continental-Gebot zwischen 10 und 11 Mrd EUR, meint ein Händler. Continental-Papiere verbilligen sich um 1,5% auf 101,03 EUR. MAN verlieren 2,3% auf 104,99 EUR, BASF fallen an ihrem Investoren-Tag um 0,8% auf 93,88 EUR zurück. Im MDAX brechen die Papiere der Norddeutschen Affinerie um 4,6% auf 32,10 EUR ein. Das Unternehmen will sich mit dem belgischen Wettbewerber Cumerio zusammenschließen und bietet hierfür 30 EUR in bar je Cumerio-Aktie. Ein Analyst nahm die angekündigte Übernahme wenig begeistert auf: "Die Norddeutsche Affinerie zahlt einen phantastischen Preis an die Cumerio-Aktionäre", so der Experte mit Blick auf den bereits ambitionierten Aktienkurs der Belgier sowie den zusätzlichen Aufschlag. Zudem sei der Schritt strategisch fraglich. Vossloh verlieren 4,1% auf 84,89 EUR. KarstadtQuelle liegen zum Start des Immobilienverkaufsprozesses um 1,2% oben bei 25,32 EUR. Laut Angaben des Unternehmens gibt es mehr als 20 Interessenten für das Immobilienportfolio und der Mindesterlös liege bei 800 Mio EUR. Im schwach notierenden TecDAX ziehen GPC Biotech gegen den Trend um 2,1% auf 19,95 EUR an. Das Biotechunternehmen hat einen Vertriebspartner für "Satraplatin" in Japan gefunden. Ersol halten sich ebenfalls sehr fest. Dagegen geben freenet-Aktien um 0,2% auf 23,97 EUR nach. Laut der "FAZ" fordert nun die britische Fondsgesellschaft Hermes einen kompletten oder teilweisen Verkauf des Konzerns an industrielle Partner. "Nach den jüngsten Restrukturierungsforderungen von Florian Homm nimmt der Druck auf das Unternehmen weiter zu", sagt ein Händler. Es werde in Zukunft für das Management immer schwerer werden, sich den Forderungen zu entziehen. DJG/mod/raz

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