Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.08.2007

XETRA-MITTAG/Schwächer - Etwas erholt von frühen Verlusten

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich am Mittwochmittag schwächer, hat sich aber im Verlauf etwas erholt. Der DAX gibt gegen 13.18 Uhr noch um 1% bzw 77 auf 7.507 Punkte nach, wobei das Tagestief bei 7.396 gelegen hatte. Der Handel hat sich etwas beruhigt. "Nach dem Ausverkauf zur Eröffnung sind keine weiteren größeren Verkaufsorders mehr reingekommen", so ein Händler. Das bestimmende Thema bleibt weiter die Immobilienkrise in den USA. Am Dienstag war die Aktie der US-Hypothekenbank American Home Mortgage an Wall Street wegen Liquiditätsproblemen um 90% eingebrochen. Damit steigt die Sorge unter Investoren, dass sich die Krise vom Subprime- auf den Prime-Sektor ausweitet.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich am Mittwochmittag schwächer, hat sich aber im Verlauf etwas erholt. Der DAX gibt gegen 13.18 Uhr noch um 1% bzw 77 auf 7.507 Punkte nach, wobei das Tagestief bei 7.396 gelegen hatte. Der Handel hat sich etwas beruhigt. "Nach dem Ausverkauf zur Eröffnung sind keine weiteren größeren Verkaufsorders mehr reingekommen", so ein Händler. Das bestimmende Thema bleibt weiter die Immobilienkrise in den USA. Am Dienstag war die Aktie der US-Hypothekenbank American Home Mortgage an Wall Street wegen Liquiditätsproblemen um 90% eingebrochen. Damit steigt die Sorge unter Investoren, dass sich die Krise vom Subprime- auf den Prime-Sektor ausweitet.

Aus technischer Sicht könnte der DAX nun in den kommenden Tagen bis auf die 200-Tage-Linie bei 7.040 Punkten zurückfallen, meint Dirk Oppermann von der DZ Bank. Kurzfristig sei der DAX bei 7.370 Punkten unterstützt, ein Widerstand liege erst bei 7.600 Punkten. Die Flucht der Investoren in "sichere Häfen" zeigt sich am Rentenmarkt: Der Bund-Future ist im frühen Handel auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen.

Die zahlreichen am Berichtstag veröffentlichten Quartalsberichte der Unternehmen spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. So fallen Henkel um 3,6% auf 38,41 EUR, obwohl die Quartalszahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind. Der Kursverlust von Henkel sei aber nicht auf die Quartalszahlen allein zurückzuführen, heißt es im Handel. "Eher belastet, dass sie bei ICI nicht zum Zuge kommen könnten", so ein Teilnehmer. Deutsche Börse fallen nach ihrem Quartalsbericht um 3,9% auf 82,16 EUR. Enttäuscht haben die Ergebnisse von BMW, der Kurs gibt um 4,2% auf 43,90 EUR nach. Deutsche Bank büßen 0,9% auf 100,03 EUR ein, nachdem die Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen haben.

Ergebnisse hat auch BASF vorgelegt, sie liegen laut Händlern im Rahmen der Erwartungen. Der Kurs gibt um 1% auf 94,35 EUR ab. Continental fallen um 2% auf 103,94 EUR, nachdem die Quartalszahlen besser ausgefallen sind als von Analysten prognostiziert. Metro steigen um 0,1% auf 57,35 EUR, nachdem die Halbjahreszahlen die Erwartungen getroffen hatten. Die UniCredit hat die Aktie mit "Kaufen" bestätigt.

Auch in der zweiten Reihe kommen Hugo Boss mit einem Minus von 0,8% auf 43,90 EUR glimpflich davon. Sehr gute Quartalszahlen stützen laut Händlern die Stimmung. Gegen den Trend steigen Deutz sogar um 3% auf 9,75 EUR. Teilnehmer sprechen von "hervorragenden" Zahlen. Im TecDAX verlieren Singulus nach Zahlen 2% auf 8,57 EUR. Die Analysten der UniCredit zeigen sich enttäuscht von den Zahlen. Epcos geben nach dem Ausweis von Quartalszahlen rund 1,9% auf 14,66 EUR nach. Diese bewegten sich im Rahmen der Erwartungen, so ein Analyst.

DJG/mif/reh

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.