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02.07.2007

XETRA-MITTAG/Schwächer - Infineon halten sich wacker

FRANKFURT (Dow Jones)--Abwärts geht es am Montagmittag mit den deutschen Aktien, wenngleich sie in am frühen Nachmittag von ihren Tagestiefs merklich wieder zurückkommen. Von den 30 DAX-Schwergewichten konnten sich lange zeit nur Infineon der schwachen Tendenz entziehen. Aus dem späten New Yorker Freitagshandel überwiegen die negativen Signale, und der weiter steigende Euro belastet tendenziell die Exportwerte. "Die vereitelten Terror-Anschläge in London und Schottland drücken auch etwas auf die Stimmung", sagt ein Händler. Daneben seien einige institutionelle Anleger, die am vergangenen Freitag noch mit Window-Dressing die Notierungen gestützt hätten, zu Wochenbeginn nicht mehr dabei. Der DAX verliert gegen 13.13 Uhr 0,7% oder 52 Punkte auf 7.955, nachdem er im Tief bei 7.916 Punkten gelegen hatte. Ein Händler sieht den Index auf Tagessicht zwischen 7.900 und 8.000 Punkten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Abwärts geht es am Montagmittag mit den deutschen Aktien, wenngleich sie in am frühen Nachmittag von ihren Tagestiefs merklich wieder zurückkommen. Von den 30 DAX-Schwergewichten konnten sich lange zeit nur Infineon der schwachen Tendenz entziehen. Aus dem späten New Yorker Freitagshandel überwiegen die negativen Signale, und der weiter steigende Euro belastet tendenziell die Exportwerte. "Die vereitelten Terror-Anschläge in London und Schottland drücken auch etwas auf die Stimmung", sagt ein Händler. Daneben seien einige institutionelle Anleger, die am vergangenen Freitag noch mit Window-Dressing die Notierungen gestützt hätten, zu Wochenbeginn nicht mehr dabei. Der DAX verliert gegen 13.13 Uhr 0,7% oder 52 Punkte auf 7.955, nachdem er im Tief bei 7.916 Punkten gelegen hatte. Ein Händler sieht den Index auf Tagessicht zwischen 7.900 und 8.000 Punkten.

Deutsche Telekom halten sich mit einem Plus von 0,2% auf 13,71 EUR besser als der DAX. Möglicherweise stütze die Übernahme der kanadischen BCE durch drei Beteiligungsgesellschaften für 48,5 Mrd USD. Dies sei die größte Übernahme durch Private Equity in der Geschichte, heißt es im Handel. Positiv für die T-Aktie sei ferner die Aussicht auf einen Verkauf der Telefonauskunft durch die Deutsche Telekom. Telekom-Chef Rene Obermann hat ferner in einem Interview mit dem "Focus" das angepeilte Jahresgewinnziel von 19 Mrd EUR als "machbar" genannt.

Deutsche Börse haben ins Minus gedreht und verlieren aktuell 0,2% auf 83,60 EUR. Anfangs hatten Konsolidierungsfantasien die Aktie gestützt. Unicredit-Chef Alessandro Profumo hat eine Zusammenarbeit der Londoner und der Deutschen Börse befürwortet. Infineon gewinnen gegen den Trend 2,1% auf 12,57 EUR. J.P. Morgan hat das Kursziel um 3 EUR auf 16 EUR deutlich erhöht. Münchener Rück profitieren dagegen nicht von einem Kommentar von Merrill Lynch. Diese hat Münchener Rück unter den Versicherern als besonders aussichtsreich eingestuft. Größte Verlierer sind die Schwergewichte Allianz, die um 1,7% auf 170,60 EUR fallen und DaimlerChrysler mit minus 1,4% auf 67,64 EUR. Gewinnmitnahmen drücken TUI um 1,7% auf 20,18 EUR.

Gegen den DAX und den MDAX-Trend zeigt sich der Technologie-Index TecDAX robust, er legt 1,7% auf 948 Punkte zu. Hier stützen die Kursgewinne der schwer gewichteten Solartitel. Solarworld verteuern sich laut Händlern wegen einer guten technischen Lage um 8,6% auf 37,15 EUR. Das Unternehmen hat am Morgen zudem gemeldet, 600 Mio EUR in eine neue Solarfabrik zu investieren, was laut Beobachtern für die Langfrist-Strategie von Solarworld spricht. Conergy ziehen um 4,7% auf 60,70 EUR an. Epcos handeln im Fahrwasser von Infineon 3% höher bei 14,97 EUR. QSC verteuern sich um 5,2% auf 5,05 EUR. Der Telekomanbieter hat mit der 1&1 Internet AG einen Vermarkter für Breitbandanschlüsse gefunden.

Wenig spektakulär verläuft unterdessen das Debüt von Tognum. Die Aktien des Dieselmotorenherstellers sind auf dem Niveau des Emissionspreises von 24 EUR gestartet und wurden zuletzt mit 23,95 EUR gehandelt. Bei Tognum handelt es sich um den größten Börsengang in Deutschland seit dem IPO der Postbank im Jahr 2004.

DJG/bek/hru/gos

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