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12.07.2010

XETRA-SCHLUSS/Bei dünnsten Umsätzen schließt DAX knapp im Plus

FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet und auf einem Zweiwochenhoch hat der DAX am Montag geschlossen. Der Index handelte am Ende 0,2% oder 12 Punkte höher bei 6.077. Damit wurde die Aufwärtsdynamik der Vorwoche, als der DAX um 4% zulegen konnte, etwas abgebremst. Am Nachmittag zogen die Kurse zwar im Sog von Wall Street etwas stärker an; aber schon eine halbe Stunde nach der Startglocke in New York drehten die Kurse dort wieder Richtung Süden. Die Tagesspanne im DAX fiel mit 58 Punkten gering aus.

FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet und auf einem Zweiwochenhoch hat der DAX am Montag geschlossen. Der Index handelte am Ende 0,2% oder 12 Punkte höher bei 6.077. Damit wurde die Aufwärtsdynamik der Vorwoche, als der DAX um 4% zulegen konnte, etwas abgebremst. Am Nachmittag zogen die Kurse zwar im Sog von Wall Street etwas stärker an; aber schon eine halbe Stunde nach der Startglocke in New York drehten die Kurse dort wieder Richtung Süden. Die Tagesspanne im DAX fiel mit 58 Punkten gering aus.

Alcoa-Aktien bildeten an Wall Street mit Kursverlusten von mehr als 2% das Schlusslicht im Dow Jones Index. Der Aluminiumkonzern gibt gegen 22.15 Uhr mit seinen Quartalsergebnissen den inoffiziellen Startschuss für die Berichtssaison. Und dürfte damit am Dienstag das Geschehen auch am deutschen Markt dominieren.

Im Vergleich zum ohnehin schon umsatzarmen Freitagshandel dünnten die Volumina nochmals aus. Auf dem Handelssystem Xetra wechselten lediglich 68,5 Mio DAX-30-Aktien im Gesamtwert von rund 1,82 Mrd EUR die Besitzer. Am Freitag waren es rund 82,7 Mio Aktien im Wert von rund 2,15 Mrd EUR.

Bei überschaubaren Kursbewegungen fielen die Papiere von Kontron mit einem Einbruch von 18,5% auf 6,17 EUR aus der Reihe. Das Unternehmen hat Probleme mit dem Eintreiben von Verbindlichkeiten einiger Kunden in Asien und vermutet einen Betrug bei der eigenen Tochter in Malaysia. Man bilde daher eine Risikovorsorge von 34 Mio EUR für ausstehende Forderungen gegen Kunden in Malaysia, Taiwan und Hongkong, teilte der weltweit größte Hersteller eingebetteter Rechnertechnologie mit.

Mit der WestLB, equinet und Independent Research stuften drei Marktakteure die Kontron-Aktie ab. equinet kommentierte, die Nachricht sei für Kontron eine "bittere Pille". Es sei schwer zu beurteilen, ob Kontron etwas von dem Verlust wieder eintreiben könne. Anders Malte Schaumann von SES Research: "Da Kontrons Geschäft bereits im zweiten Quartal wieder anziehen und sich im zweiten Halbjahr weiter verbessern sollte, ist die heutige Aktienkursbewegung eine Einstiegsmöglichkeit." Der Analyst riet daher zum Kauf der Aktie.

Im DAX gaben Deutsche Telekom um 0,9% auf 9,89 EUR nach. Europaweit zählten die Telekomanbieter zu den Kursverlierern. Die T-Aktie konnte sich in der vergangenen Woche um rund 5% erholen und am Freitag erstmals seit dem 22. April wieder über die 10-EUR-Marke steigen.

Merck KGaA verteuerten sich um 1,9% auf 61,01 EUR. Die Darmstädter haben in Russland die Marktzulassung für "Cladribin"-Tabletten zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) erhalten. "Das ist die erste Zulassung eines oral verabreichten, den Krankheitsverlauf verändernden Medikaments gegen MS", konstatiert die WestLB. FMC legten um 0,9% auf 42,62 EUR zu.

VW Vorzüge zogen um 1,5% auf 73,22 EUR an, nachdem Goldman Sachs das Kursziel für die Aktie auf 132 von 126 EUR angehoben hat. Siemens stiegen um 1,3% auf 74,15 EUR. Unternehmenskreisen zufolge will sich der Konzern aus dem Geschäft mit Wasserkraftwerken zurückziehen, den Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Voith Hydro an den Mehrheitseigner Voith abgeben und künftig auf Meeresströmungskraftwerke setzen.

Fraport stiegen um 1,3% auf 37,24 EUR. Als "exzellent" bezeichnete equinet die Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers. Nie zuvor wurden in einem Juni-Monat mehr Passagiere gezählt, mehr Fracht umgeschlagen und eine höhere Summe an Höchststartgewichten erzielt, teilte Fraport am Morgen mit.

-Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 219, benjamin.krieger@dowjones.com DJG/bek/ros

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