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04.10.2007

XETRA-SCHLUSS/DAX fast unverändert - Banken und Autos gesucht

FRANKFURT (Dow Jones)--Trotz Gewinnmitnahmen und einem relativ uninspirierten Geschäft hat den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag fast unverändert geschlossen. Der DAX verlor 0,1% oder 10 auf 7.945 Punkte. Weder die Entscheidung der Europäische Zentralbank zugunsten unveränderter Zinsen noch die folgenden Kommentare sorgten für größere Bewegung. Nur der Euro kam angesichts deutlicher Inflationshinweise durch die Währungshüter zeitweise unter Druck. Die wöchentlichen US-Arbeitsdaten fielen fast wie erwartet aus. Vor dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag hätten sich die Anleger deutlich zurückgehalten, hieß es im Handel. "Es macht einfach keinen Sinn, sich vor den Daten morgen neu zu positionieren", sagte ein Händler. Selbst die guten Konjunkturdaten aus Deutschland konnten den Markt nicht inspirieren. Stattdessen wurde die erhöhte Wachstumsprognose durch den Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) eher zu Gewinnmitnahmen genutzt. Wegen des anhaltenden Auftragsbooms in der Branche hat der Verband seine Wachstumsprognose auf +11% nach zuvor +9% erhöht. Der VDMA rechnet damit mit dem stärksten Zuwachs seit 1962. Technisch sehen Analysten den DAX in einer Seitwärtsbewegung; Unterstützung gebe es erst um 7.882 Punkte. Weiter gesucht waren die Autowerte nach guten US-Absatzzahlen. Daimler erreichten zwischenzeitlich sogar ein neues Jahreshoch. Die Aktien schlossen 0,3% höher bei 73,05 EUR. Die am Morgen veröffentlichten Absatzzahlen der Mercedes Car Group sind nach Einschätzung von Marktbeobachtern positiv ausgefallen. BMW legten 1,6% auf 46,48 EUR zu, dieser Titel habe den größten Nachholbedarf, hieß es. VW stiegen 0,4% auf 160,92 EUR. Auch die Banken standen weiter auf der Kaufliste. Nach den entspannenden Aussagen der Deutschen Bank am Vortag legten weitere europäische Investmentbanken wie Societe Generale und Versicherer wie Aegon ihr Engagement in der US-Kreditkrise offen. "Der Markt räumt zusehends ein, dass er überreagiert hatte", meinte ein Händler. Postbank stiegen um 0,2% auf 55,37 EUR, Commerzbank um 0,5% auf 30,02 EUR. Deutsche Bank schlossen unverändert bei 95,50 EUR. Schwächster DAX-Wert waren Infineon, die 3% auf 11,40 EUR verloren. "Man befürchtet einen Preiskrieg der Chiphersteller", sagte ein Händler. Am Markt kursierten Spekulationen, dass die Lagerbestände steigen und das Preisumfeld zunehmend aggressiver werde. Am Mittwoch fiel der Spot-Preis für den Benchmark-Prozessor um 1,4%. Auch ThyssenKrupp verloren 1,7% auf 44,71 EUR. Im MDAX gab es kräftige Kursausschläge nach beiden Seiten: So profitierten ProSieben von einer positiven Studie von J.P. Morgan und gewannen 2,8% auf 22,60 EUR. Kuka wurden hingegen von kräftigen Gewinnmitnahmen getroffen und gaben 4,4% nach auf 29,11 EUR. Auch die Bauwerte Hochtief und Bilfinger gaben nach der Vortagsrally deutlich nach. Auch im TecDAX dominierten die Gewinnmitnahmen. So bei Carl-Zeiss Meditec, die 4,7% auf 15,25 EUR abgaben. Conergy fielen um 2,7% auf 66,85 EUR.DJG/mod/rso

FRANKFURT (Dow Jones)--Trotz Gewinnmitnahmen und einem relativ uninspirierten Geschäft hat den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag fast unverändert geschlossen. Der DAX verlor 0,1% oder 10 auf 7.945 Punkte. Weder die Entscheidung der Europäische Zentralbank zugunsten unveränderter Zinsen noch die folgenden Kommentare sorgten für größere Bewegung. Nur der Euro kam angesichts deutlicher Inflationshinweise durch die Währungshüter zeitweise unter Druck. Die wöchentlichen US-Arbeitsdaten fielen fast wie erwartet aus. Vor dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag hätten sich die Anleger deutlich zurückgehalten, hieß es im Handel. "Es macht einfach keinen Sinn, sich vor den Daten morgen neu zu positionieren", sagte ein Händler. Selbst die guten Konjunkturdaten aus Deutschland konnten den Markt nicht inspirieren. Stattdessen wurde die erhöhte Wachstumsprognose durch den Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) eher zu Gewinnmitnahmen genutzt. Wegen des anhaltenden Auftragsbooms in der Branche hat der Verband seine Wachstumsprognose auf +11% nach zuvor +9% erhöht. Der VDMA rechnet damit mit dem stärksten Zuwachs seit 1962. Technisch sehen Analysten den DAX in einer Seitwärtsbewegung; Unterstützung gebe es erst um 7.882 Punkte. Weiter gesucht waren die Autowerte nach guten US-Absatzzahlen. Daimler erreichten zwischenzeitlich sogar ein neues Jahreshoch. Die Aktien schlossen 0,3% höher bei 73,05 EUR. Die am Morgen veröffentlichten Absatzzahlen der Mercedes Car Group sind nach Einschätzung von Marktbeobachtern positiv ausgefallen. BMW legten 1,6% auf 46,48 EUR zu, dieser Titel habe den größten Nachholbedarf, hieß es. VW stiegen 0,4% auf 160,92 EUR. Auch die Banken standen weiter auf der Kaufliste. Nach den entspannenden Aussagen der Deutschen Bank am Vortag legten weitere europäische Investmentbanken wie Societe Generale und Versicherer wie Aegon ihr Engagement in der US-Kreditkrise offen. "Der Markt räumt zusehends ein, dass er überreagiert hatte", meinte ein Händler. Postbank stiegen um 0,2% auf 55,37 EUR, Commerzbank um 0,5% auf 30,02 EUR. Deutsche Bank schlossen unverändert bei 95,50 EUR. Schwächster DAX-Wert waren Infineon, die 3% auf 11,40 EUR verloren. "Man befürchtet einen Preiskrieg der Chiphersteller", sagte ein Händler. Am Markt kursierten Spekulationen, dass die Lagerbestände steigen und das Preisumfeld zunehmend aggressiver werde. Am Mittwoch fiel der Spot-Preis für den Benchmark-Prozessor um 1,4%. Auch ThyssenKrupp verloren 1,7% auf 44,71 EUR. Im MDAX gab es kräftige Kursausschläge nach beiden Seiten: So profitierten ProSieben von einer positiven Studie von J.P. Morgan und gewannen 2,8% auf 22,60 EUR. Kuka wurden hingegen von kräftigen Gewinnmitnahmen getroffen und gaben 4,4% nach auf 29,11 EUR. Auch die Bauwerte Hochtief und Bilfinger gaben nach der Vortagsrally deutlich nach. Auch im TecDAX dominierten die Gewinnmitnahmen. So bei Carl-Zeiss Meditec, die 4,7% auf 15,25 EUR abgaben. Conergy fielen um 2,7% auf 66,85 EUR.DJG/mod/rso

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