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27.07.2009

XETRA-SCHLUSS/Etwas fester - DAX kann Jahreshoch nicht halten

FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester nach einer zwischenzeitlichen Berg- und Talfahrt ist der DAX am Montag aus dem Handel gegangen. Das deutsche Börsenbarometer stieg um 0,4% oder 22 auf 5.252 Punkte. Nachdem der Index zunächst ein neues Jahreshoch bei 5.310 Zählern erreicht hatte, drehte er kurzfristig sogar ins Minus. Händler führten dies darauf zurück, dass das Geschäft mangels Unternehmensdaten nur vom Tageshandel dominiert wurde. "Es gab einfach keine stabilisierende Orderlage", erklärte ein Händler. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 86,1 (Vortag: 96,6) Mio Aktien im Wert von rund 2,46 (Vortag: 3,01) Mrd EUR.

FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester nach einer zwischenzeitlichen Berg- und Talfahrt ist der DAX am Montag aus dem Handel gegangen. Das deutsche Börsenbarometer stieg um 0,4% oder 22 auf 5.252 Punkte. Nachdem der Index zunächst ein neues Jahreshoch bei 5.310 Zählern erreicht hatte, drehte er kurzfristig sogar ins Minus. Händler führten dies darauf zurück, dass das Geschäft mangels Unternehmensdaten nur vom Tageshandel dominiert wurde. "Es gab einfach keine stabilisierende Orderlage", erklärte ein Händler. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 86,1 (Vortag: 96,6) Mio Aktien im Wert von rund 2,46 (Vortag: 3,01) Mrd EUR.

Dabei fielen die Konjunkturdaten "sehr viel besser als erwartet" aus, so zum Beispiel die US-Neubauverkäufe. Im Juni wurden 11% mehr Häuser verkauft und damit fast doppelt so viele wie erwartet. Der Absatz stieg auf 384.000 Stück. Das Juni-Niveau ist damit das höchste seit November 2008. Händler gaben jedoch zu Bedenken, dass dies am wesentlich tieferen Preisniveau liege, auf dem Baufirmen jetzt anböten. Zudem sei nach einer Reihe positiver Daten der Überraschungseffekt nicht mehr da gewesen.

Technische Analysten sehen den DAX nun weiter in einer breiten Konsolidierungs-Formation zwischen grob 5.200 als Unterstützung und 5.300 als Widerstand.

Zyklische Aktien gingen als Tagesfavoriten aus dem Handel So stiegen ThyssenKrupp um 2,7% auf 21,03 EUR und Salzgitter um 2,5% auf 71,06 EUR. Siemens verbesserten sich um 1,5% auf 55,92 EUR.

Finanzwerte reagierten sehr fest nach einem Bericht, die japanischen Investmentbanken Daiwa und Nomura machten wieder Gewinne. Deutsche Bank legten um 2,2% auf 52,03 EUR zu, Commerzbank sprangen sogar um 5,8% auf 5,34 EUR. Den Kurssprung in Commerzbank erklärten Händler mit ausgeprägtem Nachholbedarf zur Performance der Deutschen Bank. Weniger gefragt waren die Versicherer. So gingen Allianz nur um 1% höher bei 71,14 EUR aus dem Handel und Münchener Rück um 0,1% höher bei 101,45 EUR. Goldman Sachs hatte am Nachmittag beide Titel von ihrer Kaufempfehlungsliste gestrichen. Zuvor notierten Allianz noch 3,5% im Plus.

Automobilwerte setzten ihre Verlustserie fort. BMW verloren 1% auf 30,54 EUR und Daimler 2,4% auf 30,54 EUR. VW fielen 1,9% auf 256,50 EUR, Porsche brachen sogar 11,4% ein auf 45,60 EUR. "Berichte zu den Porsche-Schulden stimmen vorsichtig", erklärte ein Händler mit Blick auf Beiträge von "Focus" und "Spiegel", nach denen die Schulden 4 Mrd EUR über den bisher genannten 10 Mrd EUR liegen könnten. Zudem schriebe die "FTD", VW könnte das Kapital um 4 Mrd EUR erhöhen, damit der Konzern das Kredit-Rating mit der Übernahme nicht gefährde.

Heidelberger Druck stiegen mit Fusionsspekulationen um MAN Roland um 6% auf 4,91 EUR. Händler verwiesen auf einen Bericht des "Platow-Brief", nach dem die Unternehmen eine Fusion prüften.

Im TecDAX rallierten QSC um 9,2% auf 1,67 EUR. Das Unternehmen will in zwei Jahren Dividenden zahlen. Zudem habe die Deutsche Bank das Kursziel auf 1,65 EUR nach 1,10 EUR erhöht, hieß es im Handel. Nach Zahlen fielen Kontron um 2,3% auf 8,06 EUR. "Die Erwartungen auf niedrigem Niveau getroffen", kommentierte Adrian Pehl, Analyst bei equinet, die Zahlen zum zweiten Quartal. Klar sei nunmehr allerdings auch, dass das Unternehmen die aktuelle Konsensschätzung für das laufende Jahr nicht mehr erreichen werde.

Solarworld stiegen um 4,8% auf 18,25 EUR. "Eine solide Performance in einem schwierigen Markt", sagte Michael Tappeiner, Analyst der UniCredit, zu den Geschäftszahlen des Sonnenverstromers.

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