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25.06.2007

XETRA-SCHLUSS/Etwas leichter - Kräftig erholt dank US-Daten

FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas leichter und damit gut erholt von den Tagestiefs sind die deutschen Aktienmärkte am Montag aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 0,2% oder 19 auf 7.931 Punkte. Immerhin acht der 30 DAX-Werte schafften den Sprung ins Plus. Umgesetzt wurden 7,3 Mrd EUR, an den Terminbörsen sogar noch deutlich mehr. Händler äußerten sich am Abend erstmals seit längerem wieder positiv: "Der Tag hat den Charakter eines Umkehrtages". Dabei erholt sich der Markt von zunächst negativen Meinungen und Kursverlusten, so wie der DAX vom 1,5%-igen Minus im DAX am Nachmittag. Auslöser waren besser als erwartete US-Hausverkäufe. Der Markt hatte hier mit einem massiven Einbruch gerechnet und sich auf eine Fortsetzung der Kursverluste an den US-Börsen eingestellt. Stattdessen fielen die Daten im erwarteten Rahmen aus und Wall Street erholte sich deutlich. Noch am Morgen war der DAX nach schwachen US-Vorgaben vom Freitag tiefer in den Handel gestartet. Die guten Daten aus Deutschland wurden vom Markt ignoriert: So der GfK-Konsumklima-Index, der eine deutliche Besserung der Binnenkonjunktur avisierte. Ausserdem nahm das Münchener ifo-Institut in seiner Jahres-Konjunkturprognose die Wachstumsaussichten für Deutschland nach oben. Als wichtigster Termin der Woche wird nun die Strategiesitzung der US-Notenbank am Donnerstag gesehen. Zudem steht noch das US-BIP mit den Inflationsdaten an. Technische Analysten sind jedoch weiter zurückhaltend: Erst über 8.000 Punkten entspanne sich die Situation wieder und ein weiterer Test des Allzeit-Hochs bei 8.136 Punkten werde wahrscheinlich. Kräftig erholt gingen am Abend E.ON aus dem Rennen. Versorger-Aktien waren europaweit gesucht, nachdem es hier deutliche Konsolidierungsanzeichen gibt. E.ON sprangen um 1,5% auf 120,90 EUR. RWE gaben 0,2% nach auf 78,39 EUR. Auch TUI verbesserten sich 1,4% auf 19,48 EUR. Ebenso legten die nicht-konjunkturabhängigen Titel wie Henkel und FMC zu. FMC stiegen um 0,8% auf 34,11 EUR, Henkel um 0,7% auf 39,80 EUR. Unter Druck standen dagegen die Finanzwerte: Deutsche Bank verloren 1,3% auf 109 EUR glatt, Hypo Real 1,3% auf 47,93 EUR und Commerzbank 0,7% auf 35,46 EUR. Händler verwiesen auf die Finanzprobleme zweier Hedgefonds von Bear Stearns in den USA. Die Anleger befürchteten nun ein Überschwappen der Krise, da nicht klar sei, welche Banken als Kreditgeber der Fonds aufgetreten sind. Siemens schlossen nahezu unverändert bei 104,99 EUR. Die Papiere stemmten sich gegen den Markt dank erhöhter Kurszielen von J.P. Morgan, Citigroup und Merrill Lynch, sowie der Spekulationen um VDO. Laut einem Pressebericht könnte Continental bis zu 13 Mrd EUR für das Tochterunternehmen zahlen. Eingepreist sei bislang ein Continental-Gebot zwischen 10 und 11 Mrd EUR, meinte ein Händler. Continental-Papiere stiegen 0,1% auf 102,63 EUR. Im MDAX verloren Norddeutsche Affinerie 5,4% auf 31,80 EUR. Zwischenzeitlich lag der Verlust sogar bei über 7%. Das Unternehmen will sich mit dem belgischen Wettbewerber Cumerio zusammenschließen und bietet hierfür 30 EUR in bar je Cumerio-Aktie. Analysten nahmen die angekündigte Übernahme wenig begeistert auf: "Die Norddeutsche Affinerie zahlt einen phantastischen Preis an die Cumerio-Aktionäre", so ein Experte mit Blick auf den bereits ambitionierten Aktienkurs der Belgier sowie den zusätzlichen Aufschlag. Zudem sei der Schritt strategisch fraglich. KarstadtQuelle stiegen mit Beginn ihre Immobilienverkaufsprozesses um 1,4% auf 25,38 EUR. Laut Angaben des Unternehmens gibt es mehr als 20 Interessenten für das Immobilienportfolio und der Mindesterlös liege bei 800 Mio EUR. Im TecDAX legten Ersol erneut deutlich zu und stiegen um 2,6% auf 65,03 EUR. Die meisten anderen Werte schlossen jedoch mit Abgaben von rund 2%.DJG/mod/raz

FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas leichter und damit gut erholt von den Tagestiefs sind die deutschen Aktienmärkte am Montag aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 0,2% oder 19 auf 7.931 Punkte. Immerhin acht der 30 DAX-Werte schafften den Sprung ins Plus. Umgesetzt wurden 7,3 Mrd EUR, an den Terminbörsen sogar noch deutlich mehr. Händler äußerten sich am Abend erstmals seit längerem wieder positiv: "Der Tag hat den Charakter eines Umkehrtages". Dabei erholt sich der Markt von zunächst negativen Meinungen und Kursverlusten, so wie der DAX vom 1,5%-igen Minus im DAX am Nachmittag. Auslöser waren besser als erwartete US-Hausverkäufe. Der Markt hatte hier mit einem massiven Einbruch gerechnet und sich auf eine Fortsetzung der Kursverluste an den US-Börsen eingestellt. Stattdessen fielen die Daten im erwarteten Rahmen aus und Wall Street erholte sich deutlich. Noch am Morgen war der DAX nach schwachen US-Vorgaben vom Freitag tiefer in den Handel gestartet. Die guten Daten aus Deutschland wurden vom Markt ignoriert: So der GfK-Konsumklima-Index, der eine deutliche Besserung der Binnenkonjunktur avisierte. Ausserdem nahm das Münchener ifo-Institut in seiner Jahres-Konjunkturprognose die Wachstumsaussichten für Deutschland nach oben. Als wichtigster Termin der Woche wird nun die Strategiesitzung der US-Notenbank am Donnerstag gesehen. Zudem steht noch das US-BIP mit den Inflationsdaten an. Technische Analysten sind jedoch weiter zurückhaltend: Erst über 8.000 Punkten entspanne sich die Situation wieder und ein weiterer Test des Allzeit-Hochs bei 8.136 Punkten werde wahrscheinlich. Kräftig erholt gingen am Abend E.ON aus dem Rennen. Versorger-Aktien waren europaweit gesucht, nachdem es hier deutliche Konsolidierungsanzeichen gibt. E.ON sprangen um 1,5% auf 120,90 EUR. RWE gaben 0,2% nach auf 78,39 EUR. Auch TUI verbesserten sich 1,4% auf 19,48 EUR. Ebenso legten die nicht-konjunkturabhängigen Titel wie Henkel und FMC zu. FMC stiegen um 0,8% auf 34,11 EUR, Henkel um 0,7% auf 39,80 EUR. Unter Druck standen dagegen die Finanzwerte: Deutsche Bank verloren 1,3% auf 109 EUR glatt, Hypo Real 1,3% auf 47,93 EUR und Commerzbank 0,7% auf 35,46 EUR. Händler verwiesen auf die Finanzprobleme zweier Hedgefonds von Bear Stearns in den USA. Die Anleger befürchteten nun ein Überschwappen der Krise, da nicht klar sei, welche Banken als Kreditgeber der Fonds aufgetreten sind. Siemens schlossen nahezu unverändert bei 104,99 EUR. Die Papiere stemmten sich gegen den Markt dank erhöhter Kurszielen von J.P. Morgan, Citigroup und Merrill Lynch, sowie der Spekulationen um VDO. Laut einem Pressebericht könnte Continental bis zu 13 Mrd EUR für das Tochterunternehmen zahlen. Eingepreist sei bislang ein Continental-Gebot zwischen 10 und 11 Mrd EUR, meinte ein Händler. Continental-Papiere stiegen 0,1% auf 102,63 EUR. Im MDAX verloren Norddeutsche Affinerie 5,4% auf 31,80 EUR. Zwischenzeitlich lag der Verlust sogar bei über 7%. Das Unternehmen will sich mit dem belgischen Wettbewerber Cumerio zusammenschließen und bietet hierfür 30 EUR in bar je Cumerio-Aktie. Analysten nahmen die angekündigte Übernahme wenig begeistert auf: "Die Norddeutsche Affinerie zahlt einen phantastischen Preis an die Cumerio-Aktionäre", so ein Experte mit Blick auf den bereits ambitionierten Aktienkurs der Belgier sowie den zusätzlichen Aufschlag. Zudem sei der Schritt strategisch fraglich. KarstadtQuelle stiegen mit Beginn ihre Immobilienverkaufsprozesses um 1,4% auf 25,38 EUR. Laut Angaben des Unternehmens gibt es mehr als 20 Interessenten für das Immobilienportfolio und der Mindesterlös liege bei 800 Mio EUR. Im TecDAX legten Ersol erneut deutlich zu und stiegen um 2,6% auf 65,03 EUR. Die meisten anderen Werte schlossen jedoch mit Abgaben von rund 2%.DJG/mod/raz

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