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09.10.2009

XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet nach seitwärtsgerichtetem Handel

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet hat der deutsche Aktienmarkt geschlossen und damit eine ruhige Freitagssitzung beendet. Der DAX sank um 0,1% oder 5 Punkte auf 5.712. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 86,5 (Vortag: 113,5) Mio Aktien im Wert von rund 2,49 (Vortag: 3,24) Mrd EUR. Marktteilnehmer sprachen von einem seitwärts gerichteten Handel nach den Gewinnen des Vortages. Das übergeordnete Thema bleibe aber der starke Liquiditätsfluss an die Kapitalmärkte. Und diese Entwicklung dürfte so schnell nicht abebben. Wichtige Unternehmensnachrichten bzw Konjunkturdaten gab es am Berichtstag nicht.

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet hat der deutsche Aktienmarkt geschlossen und damit eine ruhige Freitagssitzung beendet. Der DAX sank um 0,1% oder 5 Punkte auf 5.712. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 86,5 (Vortag: 113,5) Mio Aktien im Wert von rund 2,49 (Vortag: 3,24) Mrd EUR. Marktteilnehmer sprachen von einem seitwärts gerichteten Handel nach den Gewinnen des Vortages. Das übergeordnete Thema bleibe aber der starke Liquiditätsfluss an die Kapitalmärkte. Und diese Entwicklung dürfte so schnell nicht abebben. Wichtige Unternehmensnachrichten bzw Konjunkturdaten gab es am Berichtstag nicht.

Bei den Einzelwerten kam es angesichts der Richtungslosigkeit des Gesamtmarktes häufig zu "Zufallskursen". Ohnehin waren die Ausschläge der Kurse eher gering. Die Stahl-und Rohstoffwerte litten etwas unter den schwachen Vorgaben aus dem europäischen Ausland. K+S gerieten dabei auch wegen den Kali-Preisen unter Druck. Laut dem "Fertilizer Monthly Bulletin" sind in China zuletzt nur noch 340 bis 350 USD je Tonne Kali erzielt worden. "Enttäuschend ist das auch gemessen an den 460 USD je Tonne in Indien vor einigen Wochen", meinte ein Marktteilnehmer.

Eine weißrussische Kali-Gruppe erwarte nun nur noch einen weltweiten Branchen-Absatz von der Hälfte des 2008er Niveaus. Allerdings rechne das Unternehmen mit einer kräftigen Erholung im kommenden Jahr. K+S verloren 1,4% auf 38,35 EUR. Salzgitter gehörten mit einem Abschlag von 1,4% auf 67,33 EUR ebenfalls zu den Verlierern.

Deutsche Telekom litten unter schwachen Vorgaben aus dem Telekomsektor und einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)". Danach hat die von der Bundesnetzagentur geplante Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen die Europäische Kommission auf den Plan gerufen. Wie die "FAZ"am Freitag vorab aus ihrer Samstagsausgabe berichtete, bezweifelt die zuständige EU-Kommissarin für Telekommunikation, Viviane Reding, dass die vorgesehenen Auktionsregeln mit EU-Recht vereinbar sind.

Um Chancengleichheit herzustellen, sollten T-Mobile und Vodafone nach den Vorstellungen der Kommission einen Teil der Frequenzen aus dem 900-Megahertz-Spektrum, die ihnen die Netzagentur bis 2016 zugeteilt hatte, an die beiden Konkurrenten E-Plus und O2 abgeben. Telekom büßten 1,3% auf 9,32 EUR ein.

Auch andere defensive Werte neigten etwas zur Schwäche. "Das war die Folge der laufenden Umschichtungen in Zykliker", sagte ein Händler. Es gab aber auch Ausnahmen wie Stada. Die Aktie profitierte von einer Studie der Bank of America-Merrill Lynch und legte um 7,3% auf 20,20 EUR zu.

Leoni gewannen 1,7% auf 15,74 EUR. Das Unternehmen rechnet laut "Börsen-Zeitung" für das kommende Jahr mit einem Umsatzplus von über 10% und mit einem operativen Gewinn. Im laufenden Jahr liege der Umsatz am oberen Ende der Erwartungen. "Der Auftragseingang für Autoelektronik zieht seit August stark an", so ein Händler.

Dialog Semiconductor profitierten weiterhin von einer Studie der DZ-Bank. Die Analysten hätten das Ziel auf 6 EUR von 4,80 EUR angehoben, hieß es aus dem Handel. Das Unternehmen habe sich zuletzt positiv zu den Zukunftsaussichten geäußert, die Produktpalette solle erweitert werden. Dialog gewannen 6,2% auf 4,44 EUR.

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