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14.08.2007

XETRA-SCHLUSS/Leichter - Hohe Schwankungen in Einzelwerten

FRANKFURT (Dow Jones)--Leichter sind die deutschen Aktien am Dienstag aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 0,7% bzw 49 auf 7.425 Punkte. Der Gesamtmarkt tendierte sehr uneinheitlich: Während einige Titel eine fortgesetzte Erholungsbewegung aufwiesen, gaben anderen erneut deutlich nach. "So richtig erklärbar waren die Kursbewegungen heute kaum", sagte ein Händler. Nach relativ nervösem Geschäft bis zum Mittag habe sich der Handel danach deutlich beruhigt. Auch die US-Produzentenpreise konnten keine neuen Impulse liefern. Hier lag der Preisanstieg der Kernrate im Juli mit 0,1% zwar unter der Erwartung von 0,2%, die Gesamtzahl inklusive der volatilen Nahrungsmittel und Energiepreise jedoch mit 0,6% deutlich darüber. Auch der verlangsamte Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal wurde kaum beachtet. Mit einem Anstieg von 0,3% lag es leicht unter der Markterwartung von plus 0,4%. "Dennoch ist das Wasser auf die Mühlen der Skeptiker, die meinen, wir hätten die Spitze unserer Konjunkturerholung schon gesehen", so der Händler. Technisch ist der DAX laut einem Analysten weiter bei 7.372 unterstützt, bei 7.633 liege ein Widerstand. Die Finanzwerten setzten zumeist ihre Kursverluste fort. Deutsche Bank fielen um 2,9% auf 94,33 EUR, Commerzbank um 1,5% auf 29,45 EUR und Hypo Real Estate um 1,3% auf 39,99 EUR. Händler führten die Abgaben auf negative Vorgaben aus den USA und Asien zurück. Weiter lasteten Sorgen über die Auswirkungen der US-Hypothekenkrise auf dem Sektor. Zudem hatte die Schweizer Investmentbank UBS unbefriedigende Zahlen und einen als "schwach" bezeichneten Ausblick vorgelegt. Deutsche Postbank schlossen dagegen um 0,1% höher bei 54,28 EUR. ThyssenKrupp stiegen mit 2,2% auf 40,54 EUR an die DAX-Spitze. Börsianer verwiesen hier auf einen positiven Analystenkommentar: Die Credit Suisse hatte das Papier auf "Outperform" von "Neutral" gehoben. Auch MAN legten um 1,9% auf 100,74 EUR zu. Erneute Gerüchte trieben Infineon um 0,5% nach oben auf 11,16 EUR. "Das sind noch die Spekulationen vom Vortag über ein angebliches Interesse von STMicro, die noch einige auf den Zug aufspringen lassen", sagte ein Händler. Die Aktie legte in der Spitze über 2% zu. Eine Flut von Unternehmenszahlen dominierte hingegen die Nebenwerte. Größere positive Überraschungen seien leider ausgeblieben, hieß es im Handel. Dies habe zu überwiegenden Kursabschlägen geführt. Unter anderem sorgte der Ausblick auf den Gewinn vor Zins und Steuern (EBIT) von K+S für Enttäuschung: Die Aktie brach um 6,7% auf 105,33 EUR ein. Trotz guten Auftragsbestandes fielen auch Hochtief um 1,7% auf 69,14 EUR. Norddeutsche Affinerie gaben nach im Rahmen der Erwartung liegender Zahlen nur leicht nach um 0,1% auf 30,57 EUR. AWD erfüllten mit den Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen "im Großen und Ganzen", erklärten die Analysten von Dresdner Kleinwort. Das Nettoergebnis habe von einer unerwartet niedrigen Steuerquote und höheren Finanzeinnahmen profitiert. Positiv sei ferner der Zuwachs bei den Beratern, zumal es zuvor Befürchtungen gegeben habe, dass die Zahl der Berater zurückgehen könnte. Die Aktie gab um 1,7% nach auf 27,38 EUR. Premiere wurden zum wiederholten Mal von Spekulationen um einen Einstieg von Vivendi getrieben und legten um 2,6% auf 18,49 EUR zu. Auch ProSieben profitierten von Konsolidierungshoffnungen im Sektor und stiegen um 3,6% auf 24,96 EUR. Anschlussgewinne trieben Kuka (ex IWKA) um 6,1% auf 27,60 EUR. Aufgrund des sehr hohen Umsatzes vermuteten Händler, es kursiere eine positive Studie zu dem Roboterhersteller. Stada verloren 1% auf 48,01 EUR, obwohl das Unternehmen seinen Marktanteil von 9,2% auf 10,8% erhöhen konnte. Im TecDAX legten die Solarmodul-Produzenten ersol und Q-Cells sowie Carl Zeiss Meditec Geschäftszahlen vor. Ersol verloren 1,5%, Q-Cells um 0,5% und Carl-Zeiss um 2,5%.DJG/mod/reh

FRANKFURT (Dow Jones)--Leichter sind die deutschen Aktien am Dienstag aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 0,7% bzw 49 auf 7.425 Punkte. Der Gesamtmarkt tendierte sehr uneinheitlich: Während einige Titel eine fortgesetzte Erholungsbewegung aufwiesen, gaben anderen erneut deutlich nach. "So richtig erklärbar waren die Kursbewegungen heute kaum", sagte ein Händler. Nach relativ nervösem Geschäft bis zum Mittag habe sich der Handel danach deutlich beruhigt. Auch die US-Produzentenpreise konnten keine neuen Impulse liefern. Hier lag der Preisanstieg der Kernrate im Juli mit 0,1% zwar unter der Erwartung von 0,2%, die Gesamtzahl inklusive der volatilen Nahrungsmittel und Energiepreise jedoch mit 0,6% deutlich darüber. Auch der verlangsamte Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal wurde kaum beachtet. Mit einem Anstieg von 0,3% lag es leicht unter der Markterwartung von plus 0,4%. "Dennoch ist das Wasser auf die Mühlen der Skeptiker, die meinen, wir hätten die Spitze unserer Konjunkturerholung schon gesehen", so der Händler. Technisch ist der DAX laut einem Analysten weiter bei 7.372 unterstützt, bei 7.633 liege ein Widerstand. Die Finanzwerten setzten zumeist ihre Kursverluste fort. Deutsche Bank fielen um 2,9% auf 94,33 EUR, Commerzbank um 1,5% auf 29,45 EUR und Hypo Real Estate um 1,3% auf 39,99 EUR. Händler führten die Abgaben auf negative Vorgaben aus den USA und Asien zurück. Weiter lasteten Sorgen über die Auswirkungen der US-Hypothekenkrise auf dem Sektor. Zudem hatte die Schweizer Investmentbank UBS unbefriedigende Zahlen und einen als "schwach" bezeichneten Ausblick vorgelegt. Deutsche Postbank schlossen dagegen um 0,1% höher bei 54,28 EUR. ThyssenKrupp stiegen mit 2,2% auf 40,54 EUR an die DAX-Spitze. Börsianer verwiesen hier auf einen positiven Analystenkommentar: Die Credit Suisse hatte das Papier auf "Outperform" von "Neutral" gehoben. Auch MAN legten um 1,9% auf 100,74 EUR zu. Erneute Gerüchte trieben Infineon um 0,5% nach oben auf 11,16 EUR. "Das sind noch die Spekulationen vom Vortag über ein angebliches Interesse von STMicro, die noch einige auf den Zug aufspringen lassen", sagte ein Händler. Die Aktie legte in der Spitze über 2% zu. Eine Flut von Unternehmenszahlen dominierte hingegen die Nebenwerte. Größere positive Überraschungen seien leider ausgeblieben, hieß es im Handel. Dies habe zu überwiegenden Kursabschlägen geführt. Unter anderem sorgte der Ausblick auf den Gewinn vor Zins und Steuern (EBIT) von K+S für Enttäuschung: Die Aktie brach um 6,7% auf 105,33 EUR ein. Trotz guten Auftragsbestandes fielen auch Hochtief um 1,7% auf 69,14 EUR. Norddeutsche Affinerie gaben nach im Rahmen der Erwartung liegender Zahlen nur leicht nach um 0,1% auf 30,57 EUR. AWD erfüllten mit den Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen "im Großen und Ganzen", erklärten die Analysten von Dresdner Kleinwort. Das Nettoergebnis habe von einer unerwartet niedrigen Steuerquote und höheren Finanzeinnahmen profitiert. Positiv sei ferner der Zuwachs bei den Beratern, zumal es zuvor Befürchtungen gegeben habe, dass die Zahl der Berater zurückgehen könnte. Die Aktie gab um 1,7% nach auf 27,38 EUR. Premiere wurden zum wiederholten Mal von Spekulationen um einen Einstieg von Vivendi getrieben und legten um 2,6% auf 18,49 EUR zu. Auch ProSieben profitierten von Konsolidierungshoffnungen im Sektor und stiegen um 3,6% auf 24,96 EUR. Anschlussgewinne trieben Kuka (ex IWKA) um 6,1% auf 27,60 EUR. Aufgrund des sehr hohen Umsatzes vermuteten Händler, es kursiere eine positive Studie zu dem Roboterhersteller. Stada verloren 1% auf 48,01 EUR, obwohl das Unternehmen seinen Marktanteil von 9,2% auf 10,8% erhöhen konnte. Im TecDAX legten die Solarmodul-Produzenten ersol und Q-Cells sowie Carl Zeiss Meditec Geschäftszahlen vor. Ersol verloren 1,5%, Q-Cells um 0,5% und Carl-Zeiss um 2,5%.DJG/mod/reh

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