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XETRA-SCHLUSS/Schwächer - Versorger stemmen sich gegen Trend

27.08.2009
FRANKFURT (Dow Jones)--Schwächer sind die deutschen Aktienmärkte am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Kräftige Gewinnmitnahmen an Wall Street setzten den DAX nach ruhigem Geschäft unter Druck. Das deutsche Börsenbarometer fiel zum Handelsende um 0,9% oder 52 Punkte auf 5.470. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 84,2 (Vortag: 81,0) Mio Aktien im Wert von rund 2,60 (Vortag: 2,50) Mrd EUR. Unterstützt ist der DAX bei 5.450 Punkten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwächer sind die deutschen Aktienmärkte am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Kräftige Gewinnmitnahmen an Wall Street setzten den DAX nach ruhigem Geschäft unter Druck. Das deutsche Börsenbarometer fiel zum Handelsende um 0,9% oder 52 Punkte auf 5.470. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 84,2 (Vortag: 81,0) Mio Aktien im Wert von rund 2,60 (Vortag: 2,50) Mrd EUR. Unterstützt ist der DAX bei 5.450 Punkten.

Händler sprachen von einem extrem selektiven Geschäft. Die meisten Aktien gaben indes mit dem Markt nach. Unternehmensnachrichten gab es kaum, auch die Konjunkturdaten wurden nicht zur Kenntnis genommen. So wurde der deutsche GfK-Konsumklimaindex zwar positiv bewertet, aber nicht als Impulsgeber für den Aktienmarkt genutzt. Der Gesamtindex stieg wie von Ökonomen im Mittel erwartet auf 3,7 Punkte.

Selbst die ausgebliebene Abwärtsrevision des US-BIP für das zweite Quartal konnten den Markt nicht stützen. Händler hatten hier eine Zurücknahme der Daten befürchtet. Stattdessen wurde das BIP mit minus 1,0% bestätigt. Die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen mit einem Rückgang von 10.000 Anträgen im erwarteten Rahmen. Jedoch gingen die laufenden Anträge auf Arbeitslosenunterstützung um deutliche 119.000 zurück.

K+S standen deutlich unter Druck, die Aktien fielen um 5,4% auf 36,27 EUR. Im Handel wurde auf eine Analyse von Bank of America-Merrill Lynch verwiesen, die eine hohe Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA kritisierte. Hier sei eine Verbesserung der Bilanzstruktur angebracht, rieten die Analysten. "So etwas liest der Markt momentan nicht gerne", sagte ein Händler. Bayer litten unter erneuten Gerüchten über eine Kapitalerhöhung. Trotz erneutem Dementi der Leverkusener verlor die Aktie 4,1% auf 42,32 EUR.

Unter Druck gerieten auch die zyklische Aktien: BASF fielen um 1,5% auf 36,31 EUR, bei den Automobilwerten gaben Daimler um 2,7% auf 31,51 EUR nach und BMW um 2,9% auf 31,67 EUR. Salzgitter verloren 0,6% auf 67,20 EUR und ThyssenKrupp 0,8% auf 23,68 EUR. Goldman Sachs hatte das Kursziel für Salzgitter auf 86 von 96 EUR gesenkt, die Kaufempfehlung aber bestätigt. Das Kursziel für ThyssenKrupp haben die Analysten auf 26 von 24 EUR angepasst und die Einstufung "Neutral" bekräftigt.

Commerzbank fielen um 2% zurück auf 6,08 EUR, nachdem sie zunächst von überraschend guten Geschäftszahlen der Credit Agricole nach oben getrieben worden waren. Stärkster Gewinner waren die Titel der Deutschen Post, die um 1,6% zulegten auf 11,96 EUR. Deutliche Kursgewinne verzeichneten auch die Versorgertitel, die von ihren defensiven Qualitäten und den guten Geschäftszahlen des französischen Wettbewerbers GDF Suez profitierten. E.ON stiegen um 1,4% auf 29,83 EUR und RWE um 1% auf 65,12 EUR. Bei RWE stützte zusätzlich die Nachricht, die Aktie könne Enel im Stoxx-50-Index ersetzen.

Im MDAX gaben die zyklischen Maschinenbauer nach. Unter anderem fielen Demag Cranes um 4%, Leoni um 3,9% und Elringklinger um 3,1%. Die endgültigen Geschäftszahlen von Fielmann überraschten im Handel nicht. Allerdings stützten die Expansionspläne der Optikerkette den Kurs der Aktie, die um 3,7% auf 45,40 EUR stieg. Fielmann will in diesem Jahr 25 neue Geschäfte eröffnen.

Im TecDAX legten freenet um 6,6% auf 9,70 EUR zu. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat die Berenberg Bank ihre von United Internet erworbenen freenet-Aktien wieder abgegeben. Die Papiere seien über den Markt verkauft worden, sagte eine mit dem Sachverhalt vertraute Person zu Dow Jones Newswires.

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