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12.12.2007

XETRA-START/DAX nach sehr schwachen US-Vorgaben leichter

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch leichter eröffnet und vollzieht die sehr schwachen Vorgaben aus den USA nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank damit nur zum Teil nach. Allerdings notieren die Futures auf die US-Indizes am Morgen auch bereist wieder rund 0,8% im Plus. Mit einem Minus von 0,7% oder 60 auf 7.950 Punkten setzt der DAX die am Vortag eingeleitete Konsolidierung fort. Im Tagestief lag der Index bereits bei 7.928 Punkten. Marktteilnehmer sprechen von einer Bereinigung der überkauften Marktlage, die sich bereits am Dienstag angedeutet habe.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch leichter eröffnet und vollzieht die sehr schwachen Vorgaben aus den USA nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank damit nur zum Teil nach. Allerdings notieren die Futures auf die US-Indizes am Morgen auch bereist wieder rund 0,8% im Plus. Mit einem Minus von 0,7% oder 60 auf 7.950 Punkten setzt der DAX die am Vortag eingeleitete Konsolidierung fort. Im Tagestief lag der Index bereits bei 7.928 Punkten. Marktteilnehmer sprechen von einer Bereinigung der überkauften Marktlage, die sich bereits am Dienstag angedeutet habe.

Die Zinssenkung der US-Notenbank vom Vorabend um lediglich 25 und nicht etwa 50 Basispunkte werde vereinzelt als Enttäuschung betrachtet, doch sei ein großer Zinsschritt nach den jüngsten Wirtschaftsdaten und dem Anstieg der Stundenlöhne im November nicht zu erwarten gewesen, so ein Teilnehmer. Die Fed könnte aber bei einer weiteren Abschwächung der US-Konjunktur bereit sein, die Zinsen erneut zu senken, meint ein Händler.

J.P. Morgan hat die europäischen Telekomwerte auf "Underweight" von "Neutral" abgestuft, die Finanztitel hingegen auf "Overweight" von "Underweight" erhöht. Auf die Kursbewegungen hat dies aber bislang keinen großen Einfluss. Während sich die als defensiv eingeschätzte Telekom-Aktie mit minus 0,3% auf 15,10 EUR noch vergleichsweise gut schlägt, leiden die zuletzt deutlich gestiegenen Finanzwerte unter Abgaben. SAP sinken um 2% auf 35,73 EUR, nachdem Credit Suisse die Einstufung des Wertes auf "Underperform" von "Outperform" gesenkt hat.

Infineon verlieren 2,7% auf 8,63 EUR. Das Unternehmen hat in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC erstmals eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2007/08 gegeben. Demnach steigt der Umsatz ohne die Speicherchiptochter Qimonda um bis zu 10% über den Vorjahreswert von 4,07 Mrd EUR. Damit würden die Schätzungen der Analysten aber unterschritten, heißt es in einem Kommentar. Siemens sinken nach dem starken Anstieg der Vortage um 2,3% auf 104 EUR. Aussagen zum anhaltend guten Auftragsbestand bleiben damit ohne positive Wirkung.

Nach der neuerlichen Gewinnwarnung brechen Conergy um 17,5% auf 21,42 EUR ein. Das neue EBIT-Ziel eines Verlustes von 150 Mio bis 200 Mio EUR stelle ein herbe Enttäuschung dar, sagt ein Analyst. Ganz anders Carl-Zeiss Meditec, die um 1,7% auf 14,12 EUR anziehen. Analyst Volker Braun von Commerzbank Corporates & Markets (CBCM) zeigt sich überzeugt von den vorgelegten Zahlen. Das Ergebnis liege über den Erwartungen, was darauf hindeute, dass das Unternehmen von einem vorteilhaften Umsatzmix profitiert habe.

DJG/mif/gos

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