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27.07.2007

XETRA-START/DAX setzt Talfahrt fort

FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX setzt am Freitagmorgen seine Talfahrt fort und notiert mit einer schwachen Tendenz. Nach den bereits hohen Verlusten vom Vortag verliert der deutsche Leitindex bis 9.35 Uhr 1,4% bzw 109 Punkte auf 7.400. Die Verluste an der Wall Street lasten Händlern zufolge auf den Markt, ausgelsöst von der Sorge einer sich ausweitenden Schuldenkrise in den USA. Eine Gefahr für den DAX sehen Händler aus technischer Sicht mit dem Fall unter die 7.480 Punkten. Das könnte den deutschen Leitindex auf einen Stand von 7.200 oder 7.120 Punkten drücken. Nach oben biete der Bereich um 7.750 Punkte nun ersten Widerstand. Nach Zahlen verlieren Infineon 0,8% auf 12,10 EUR. Die Quartalszahlen sind nach einer ersten Einschätzung von Händlern etwas schwächer als erwartet. Der Chiphersteller war im zurückliegenden Quartal vor allem wegen der schlechten Entwicklung bei seiner Speicherchiptochter Qimonda noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Einziger Gewinner im DAX sind Siemens mit plus 0,9% auf 94,98 EUR. Die Deutschen Bank hat das Kursziel auf 130 EUR erhöht. Aus technischer Sicht sei die Aktie nach den starken Verlusten der vergangenen beiden Tage überverkauft, heißt es am Markt. Auch VW halten sich vor den erwarteten Quartalszahlen recht gut und fallen aktuell um 0,3% auf 120,22 EUR. Dem schwachen Gesamtmarkt kann sich die Aktie der Software AG trotz überzeugender Zahlen nicht entziehen. Alle Kennzahlen lägen oberhalb des Konsens, sagt ein Händler. Der Gewinn je Aktie ist mit 0,86 EUR über den erwarteten 0,83 EUR ausgefallen. Der Lizenzumsatz sei knapp über der Erwartung reingekommen. Das Papier fällt trotzdem um 1,6% auf 71,51 EUR. GPC verlieren 8,6% auf 8,27 EUR. Nach der Nichtzulassung von "Satraplatin" droht weiteres Ungemach: Die New Yorker Anwaltskanzlei Abbey Spanier Rodd & Abrams strengt eine Sammelklage gegen die GPC an. Die Anwälte werfen dem deutschen Biotechunternehmen vor, mit falschen Aussagen über die Fortschritte bei ihrem Medikament "Satraplatin" an die Öffentlichkeit gegangen zu sein und damit den Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Nicht auszuschließen sei zudem, das sich auch die SEC der Sache annehmen werde, da GPC in den USA gelistet sei, sagt ein Händler. Deutliche Kursverluste verzeichnen im TecDAX auch Aktien, die zuletzt gute Zahlen vorgelegt haben. Wirecard haben zum Beispiel am Vortag ein kräftiges Gewinnplus abgeliefert, werden trotzdem mit einem Minus von 6,6% auf 9,54 EUR abgestraft. Aber auch Kontron, die am Vortag noch von guten Zahlen profitierten, verlieren 2,6% auf 15,57 EUR. Aixtron, in deren Kurs ein guter Anteil an Zukunftserwartung enthalten sei, verlieren 8,1% auf 6,20 EUR.DJG/maw/reh

FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX setzt am Freitagmorgen seine Talfahrt fort und notiert mit einer schwachen Tendenz. Nach den bereits hohen Verlusten vom Vortag verliert der deutsche Leitindex bis 9.35 Uhr 1,4% bzw 109 Punkte auf 7.400. Die Verluste an der Wall Street lasten Händlern zufolge auf den Markt, ausgelsöst von der Sorge einer sich ausweitenden Schuldenkrise in den USA. Eine Gefahr für den DAX sehen Händler aus technischer Sicht mit dem Fall unter die 7.480 Punkten. Das könnte den deutschen Leitindex auf einen Stand von 7.200 oder 7.120 Punkten drücken. Nach oben biete der Bereich um 7.750 Punkte nun ersten Widerstand. Nach Zahlen verlieren Infineon 0,8% auf 12,10 EUR. Die Quartalszahlen sind nach einer ersten Einschätzung von Händlern etwas schwächer als erwartet. Der Chiphersteller war im zurückliegenden Quartal vor allem wegen der schlechten Entwicklung bei seiner Speicherchiptochter Qimonda noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Einziger Gewinner im DAX sind Siemens mit plus 0,9% auf 94,98 EUR. Die Deutschen Bank hat das Kursziel auf 130 EUR erhöht. Aus technischer Sicht sei die Aktie nach den starken Verlusten der vergangenen beiden Tage überverkauft, heißt es am Markt. Auch VW halten sich vor den erwarteten Quartalszahlen recht gut und fallen aktuell um 0,3% auf 120,22 EUR. Dem schwachen Gesamtmarkt kann sich die Aktie der Software AG trotz überzeugender Zahlen nicht entziehen. Alle Kennzahlen lägen oberhalb des Konsens, sagt ein Händler. Der Gewinn je Aktie ist mit 0,86 EUR über den erwarteten 0,83 EUR ausgefallen. Der Lizenzumsatz sei knapp über der Erwartung reingekommen. Das Papier fällt trotzdem um 1,6% auf 71,51 EUR. GPC verlieren 8,6% auf 8,27 EUR. Nach der Nichtzulassung von "Satraplatin" droht weiteres Ungemach: Die New Yorker Anwaltskanzlei Abbey Spanier Rodd & Abrams strengt eine Sammelklage gegen die GPC an. Die Anwälte werfen dem deutschen Biotechunternehmen vor, mit falschen Aussagen über die Fortschritte bei ihrem Medikament "Satraplatin" an die Öffentlichkeit gegangen zu sein und damit den Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Nicht auszuschließen sei zudem, das sich auch die SEC der Sache annehmen werde, da GPC in den USA gelistet sei, sagt ein Händler. Deutliche Kursverluste verzeichnen im TecDAX auch Aktien, die zuletzt gute Zahlen vorgelegt haben. Wirecard haben zum Beispiel am Vortag ein kräftiges Gewinnplus abgeliefert, werden trotzdem mit einem Minus von 6,6% auf 9,54 EUR abgestraft. Aber auch Kontron, die am Vortag noch von guten Zahlen profitierten, verlieren 2,6% auf 15,57 EUR. Aixtron, in deren Kurs ein guter Anteil an Zukunftserwartung enthalten sei, verlieren 8,1% auf 6,20 EUR.DJG/maw/reh

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