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21.05.2010

XETRA-START/DAX weiter abwärts - Warten auf ifo

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt geht es am Freitag im frühen Geschäft weiter abwärts. Der DAX steht gegen 9.53 Uhr mit 5.796 Punkten 72 Punkte oder 1,2% unter dem Schlussstand vom Dienstag. Händler meinen, die schwachen Vorlagen aus New York lasteten auf den Kursen. Allerdings lässt der Abwärtsdruck wie erwartet etwas nach, nachdem der DAX an den beiden vergangenen Handelstagen bereits fast 5% verloren hatte.

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt geht es am Freitag im frühen Geschäft weiter abwärts. Der DAX steht gegen 9.53 Uhr mit 5.796 Punkten 72 Punkte oder 1,2% unter dem Schlussstand vom Dienstag. Händler meinen, die schwachen Vorlagen aus New York lasteten auf den Kursen. Allerdings lässt der Abwärtsdruck wie erwartet etwas nach, nachdem der DAX an den beiden vergangenen Handelstagen bereits fast 5% verloren hatte.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland war am Morgen mit 58,3 schwächer als die Prognose von 61,6 und auch der Index für die Dienstleister enttäuschte. Viele Anleger warteten nun auf die Abstimmung zum so genannten Euro-Rettungspaket und den ifo-Geschäftsklima-Index. Volkswirte erwarten einen Anstieg auf 102,0 von 101,6. Ein guter ifo könnte die Sorgen um einen Rückfall in die Rezession nach den schwachen US-Konjunkturdaten vom Donnerstag etwas dämpfen, heißt es am Markt. Daneben könnte der kleine Verfall an den Terminbörsen die Kurse bewegen.

Allerdings blieben die Anleger auch abgesehen von den Konjunktursorgen stark verunsichert. "Teilweise nahmen die Verkäufe am Vortag panikartige Züge an", so ein Händler. Neben der Schuldenkrise in Europa belasten laut Händlern die regulatorischen Bemühungen der Regierungen in Deutschland, Großbritannien und den USA die Stimmung. In der Nacht hat der US-Senat den Gesetzentwurf für eine umfassende Reform des Finanzsektors gebilligt. Diese muss nun noch in Einklang gebracht werden mit dem Entwurf des Repräsentantenhauses. Unklar ist, inwieweit der Eigenhandel der Banken und das Derivategeschäft betroffen sein werden.

Aus technischer Sicht gilt der DAX beim 200-Tage-Durchschnitt bei 5.775 Punkten und beim mittelfristigen Aufwärtstrend bei 5.710 Punkten als unterstützt. Einen Widerstand sehen technische Analysten bei 5.900 Punkten.

MAN fallen um 1,1% auf 65,23 EUR, nachdem Goldman Sachs den Titel auf "Sell" gesenkt hat. K+S verlieren 3,6% auf 37,11 EUR, nachdem Cheuvreux die Aktie laut Händlern auf "Underperform" gesenkt und das Kursziel auf 35 von 62 EUR angepasst hat. Die technischen Analysten der Commerzbank verweisen darauf, dass K+S einen langfristigen Aufwärtstrend gebrochen haben. Auch Linde und BASF stehen unter Druck.

Bei den Finanztiteln verlieren Deutsche Bank 1,8% auf 47,10 EUR. Im MDAX fallen Wacker Chemie mit einer Abstufung durch Morgan Stanley um 2,2% auf 97,55 EUR. Mit Lanxess geht es nach einer Abstufung durch Bank of America-Merrill Lynch um mehr als 4% nach unten. Der MDAX fällt um 1,7% und der TecDAX um 1,0%.

Im TecDAX legen Kontron mit dem Kauf der US-amerikanische AP-Labs-Gruppe um 0,4% zu auf 6,42 EUR. equinet-Analyst Adrian Pehl wertet den Kauf positiv. Der US-Systemintegrator besitze mit einem Wert von 15% eine deutlich höhere EBIT-Marge als Kontron, was zu einer Verbesserung in dieser Kennziffer bei Kontron führen dürfte. In guten Jahren habe Kontron eine Wert von 10% erreicht. Der Kaufpreis für AP Labs in Höhe des Jahresumsatzes sei nicht zu teuer.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/mpt/gei Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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